Die beiden zentralen Arbeitsfelder des Arbeitskreises sind

Glaubt man den statistischen Zahlen, ist der Kinderhandball in Deutschland für die Handballvereine ein großes Mitgliederpotential. Jahrelange 4+1-Konzeptionsfortschreibung führte zu diesem Erfolg.
Unumstritten steht im Mittelpunkt des DHB-Kinderhandball-Konzeptes die ganzheitliche Entwicklung der Kinder. Altersspezifische sportliche Anforderungen und pädagogische Perspektiven spielen im richtigen Umgang mit den „U12jährigen“ eine entscheidende Rolle. Die erwachsenen Handballer sollen entscheidungsfreudig und flexibel sein. Die Grundlagen hierzu werden aber schon im Kindesalter durch eine entsprechende gezielte Persönlichkeitsentwicklung angelegt.
In beiden Bereichen stehen vom Arbeitskreis entwickeltes vielfältiges Material zum Einsatz in Training, Spiel und Sportunterricht zur Verfügung. Auch hier wird der AK immer neue Ideen entwickeln und umsetzen, um den Vereinen die Arbeit an der Basis und den Lehrern den Handballsportunterricht zu erleichtern.

Die Thematik „Handball in der Schule“ ist von besonderer Bedeutung, da sich innerhalb der Schule der Wettbewerb unter den im Lehrplan vertretenen Sommersportarten immer mehr verschärft, wie sich auch das Bild des Schulsports allgemein verändert. Traditionelle Sportarten, wie beispielsweise Handball, werden zu Gunsten von sogenannten Trendsportarten immer mehr in den Hintergrund gedrängt.
Gerade hier wird es Aufgabe des AK's sein, entsprechende Gegenmaßnahmen zu entwickeln. Die Inhalte des Handballspiels für die Schule müssen auf die Schulrealität projiziert werden, um eine Umsetzbarkeit im Unterricht zu verdeutlichen. Unterstützend wurden hierzu das Handball-Handbuch 1 „Kinderhandball-Spaß von Anfang an“ und das speziell für die Schulsituation erstellte Handball-Handbuch „Handball spielen mit Schülern“ konzipiert. Des Weiteren sollen exemplarische Schulstunden ins Internet eingestellt werden.
Die Ballaktion des DHB sorgt für gutes und günstiges Ballmaterial für die Schulen.
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Kernpunkt der Ausbildungsarbeit des Aks ist nicht nur die Fortbildung von Lehrern, die sich schon im Schuldienst befinden, sondern auch das Entwickeln erster Kenntnisse im Lehrerstudium. Eine Tagung mit den Fachleitern an den Hochschulen in Deutschland soll den Ansatz der allgemeinen Lehrerfortbildung erweitern.