Aussensperre

2 gegen 2 Außensperre des Kreisspielers

Das Freisperren des Raums nach außen wird bei Nachwuchsmannschaften eher selten gespielt.

Gerade aber gegen sehr ballbezogen agierende Abwehrformationen wie z. B. eine 3:2:1-Abwehr oder aber im Rahmen von Folgehandlungen aus taktischen Auslösehandlungen kann die Außensperre ein taktisch wirksames Angriffsmittel sein.

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Bildreihe

Bild 1

In dieser Situation muss RL den Ball von RM annehmen. Die Vorwärtsbewegung muss jetzt zunächst nach innen gerichtet sein, um Raum für die Sperre und Folgehandlung nach außen zu schaffen.

Auch hier müsste die Täuschungsaktion von RL intensiver nach rechts gerichtet sein.

Bild 2

RL wechselt seine Laufrichtung nach außen. Durch die Sperre müssen beide Abwehrspieler ihre Gegenspieler übergeben bzw. übernehmen.

Auch hier, was den Zweikampf zwischen sperrenden und gesperrten Spieler betrifft, auf ein regeltechnisch richtiges Verhalten achten.

Bild 3

Beide Abwehrspieler orientieren sich aufgrund der nicht rechtzeitig erfolgten Absprache untereinander in Richtung des Ballhalters. Folgerichtig setzt sich KM in den freien Tiefenraum ab.

RL täuscht einen Bodenpass durch beide Abwehrspieler zum KM vor!

Bild 4

RL spielt aus der Bodenpass-Täuschung den Ball direkt zwischen beide Abwehrspieler hindurch zum absetzenden Kreisspieler. Das Timing der Abseitsbewegung ist hier sehr gut.

Bild 5

KM hat den Ball angenommen und setzt zum Sprung in den Torraum an.

Bild 6

Sprungwurf hoch und weit in den Torraum. So hat der Kreisspieler alle Wurf- und Zieloptionen.

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