Drei deutsche Siege im EHF-Cup
Bester Werfer bei den Füchsen Berlin: Nationalspieler Paul Drux. - Foto: Sascha Klahn
10.02.2019 DKB Handball-Bundesliga

Drei deutsche Siege im EHF-Cup

Im EHF-Cup gelang Titelverteidiger Berlin mit 33:29 (17:15) gegen den Vorjahresfinalisten St. Raphael aus Frankreich ein perfekter Start in die Gruppenphase, wenig später setzte sich Kiel deutlich mit 33:22 (18:11) bei Fraikin BM Granollers aus Spanien durch. Bereits am Samstag hatte Neuling TSV Hannover-Burgdorf mit 24:21 (16:14) gegen den HC Eurofarm Rabotnik aus Mazedonien ein erfolgreiches Europapokal-Debüt gefeiert.

Bester Werfer der Berliner war Nationalspieler Paul Drux mit sieben Treffern. Die weiteren Gegner der Füchse in der Gruppe A sind BM Logrono La Rioja (Spanien) und Balatonfüredi KSE (Ungarn). Kiel bekommt es in der Gruppe D noch mit KS Azoty-Pulawy (Polen) und GOG Gudme (Dänemark) zu tun.

Bei den Recken aus Hannover war der dänische Weltmeister Morten Olsen mit sieben Treffern bester Werfer des Spiels. In der Gruppe B spielen die Niedersachsen außerdem gegen RK Nexe (Kroatien) und Grundfos Tatabanya HC (Ungarn).

Bereits zum siebten Mal in den vergangenen zwei Jahren trafen die Füchse und St. Raphael aufeinander. In der Gruppenhase des EHF-Cup gab es zum dritten Mal in Folge dieses deutsch-französische Duell. 2016/17 traf man sich im Halbfinale, in der vergangenen Spielzeit gewannen die Berliner das Endspiel (28:25) gegen den französischen Erstligisten. 

Die Zebras verschliefen den Start in Spanien, kämpften sich aber nach einer Viertelstunde in die Partie. Ein 11:1-Lauf brachte die Mannschaft von Trainer Alfred Gislason noch vor der Pause auf die Siegerstraße. Großen Anteil daran hatten Niclas Ekberg, Rune Dahmke und Nikola Bilyk mit jeweils fünf Toren.

Die Gruppenphase mit den letzten 16 Mannschaften wird vom 9. Februar bis 31. März 2019 ausgetragen. Die ersten beiden Teams jeder Gruppe schaffen den Sprung ins Viertelfinale (20. bis 28. April), das Final Four findet am 18./19. Mai in der Kieler Sparkassen-Arena statt.

Quelle: SID