EHF-Mastercoach

A-Trainer*in-Ausbildung – und dann? Mit der EHF Master Coach Qualifizierung bietet der DHB zusammen mit der EHF eine Möglichkeit, sich über die höchste nationale Stufe des DHB Trainerausbildungskonzepts hinaus weiterzubilden. Im Speziellen richtet sich die Ausbildung an deutsche und deutschsprachige Trainer*innen die hauptverantwortlich Nationalmannschaften oder Teams in europäischen Wettbewerben betreuen.

Erfolgreiche Absolventen erhalten, ergänzend zum EHF Master Coach Diplom, die EHF Pro Licence, die Trainer*innen ab 2020 als Coaching-Berechtigung bei Spielen in EHF-Wettbewerben nachweisen müssen.

EHF-Master Coach auf einen Blick

  • Zielgruppe: Trainer*innen von Nationalmannschaften und/oder Teams im europäischen Wettbewerb
  • Umfang: 3 Ausbildungsmodule mit insgesamt 160 Lehreinheiten zzgl. EHF Master Coach Thesis (Facharbeit), z.T. angedockt an (inter-)nationale Events (DHB-Pokal Final 4, EM oder WM-Spiele, internationale Jugend-/Juniorenturniere)
  • Nächster Ausbildungsturnus: März 2021 bis Januar 2022 (Anmeldeschluss: 22.01.2021)
  • Ausbildungsorte: Berlin (Modul 1), Hennef (Modul 2), Budapest (Modul 3)
  • Gebühren: 4.500 EURO (1.500 EURO pro Modul)

Zulassungsvoraussetzungen

  • Vollendung des 26. Lebensjahres oder aktuell hauptverantwortliche Tätigkeit als Trainer eines Teams in europäischen Wettbewerben
  • Besitz einer DOSB A-Lizenz Leistungssport (Sportart: Handball) oder vergleichbare europäische Ausbildung (EHF Rinck Level III)
  • Nachweis einer mindestens zweijährigen Trainer*innentätigkeit im Bereich der 1./2. Liga oder als langjähriger Landestrainer
  • Bei ausländischen Bewerber*innen Nachweis über ausreichende deutsche Sprachkenntnisse in Wort und Schrift entsprechend Niveau B1 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens (GER) für Sprachen
  • Fristgerechte Anmeldung (Datum des Eingangs entscheidet)
  • Für weitere Zulassungsvoraussetzungen bitte Ausschreibung beachten

Inhalte der EHF Master Coach Ausbildung

Der Austausch auf höchster fachlicher Erfahrungsebene steht bei dieser Ausbildung im Vordergrund. 

Die -  zum Teil -  internationalen Referenten verstehen ihre Beiträge als Impulsvorträge und Anlass zu lebhaften und damit weiterführenden Diskussionen. 

Die Teilnehmer*innen übernehmen zudem aufgrund ihrer (inter-)nationalen Erfahrung ausgewiesene Teile der Ausbildung und leisten somit eigene Beiträge im Rahmen der Ausbildung.

Inhaltlich setzt sich die Ausbildung mit den folgenden Schwerpunkten auseinander:

  • Technik, Taktik und Methodik auf höchstem internationalem Niveau
  • Spiel- und Trainingsanalyse auf höchstem internationalem Niveau
  • Wettkampf und Trainingssteuerung sowie Belastungs- und Regenerationsmanagement auf höchstem internationalem Niveau
  • Coaching und Führung sowie weitere sportpsychologische Begleitung auf höchstem internationalem Niveau
  • Aktuelle sportwissenschaftliche Erkenntnisse aus den Disziplinen Sportmedizin / Bewegungslehre / Trainingswissenschaften sowie weiteren wissenschaftlichen Anwendungsfeldern des Handballs
  • Aktuelle (trainingswissenschaftlich begleitete) Erkenntnisse im Athletiktraining

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