SC Markranstädt holt Kantersieg in Ober-Eschbach und bangt um Torjägerin Martyna Rupp
Lena Smolik, die mit sieben Toren Topscorerin war. - Foto: Jens Teresniak
12.02.2019 Ost

SC Markranstädt holt Kantersieg in Ober-Eschbach und bangt um Torjägerin Martyna Rupp

Der SC Markranstädt bleibt in der Erfolgsspur: mit einem 33:23 (17:9) Kantersieg gegen die TSG Ober-Eschbach kehren die Piranhas in die Sportstadt am See zurück. Mit im Gepäck, mit 23:7 Punkten, der erfolgreich verteidigte zweite Platz in der 3. Handball-Bundesliga Staffel Ost.

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Spieltag kompakt

„Mein Team hat heute wieder eine geschlossene Mannschaftsleistung gezeigt, mit der ich sehr zufrieden bin. Unser Ziel war es, von Anfang an den Fokus auf das Maximum zu richten und das Spiel so schnell wie möglich für uns zu entscheiden. Und das ist uns, im Hinblick auf den Spielstand der ersten 15 Minuten, sehr gut gelungen“, lobte Cheftrainerin Ina Schaarschmidt ihr Siegerteam.

Dabei konnte das Trainerteam für die Partie gegen die „Piraten“ nicht aus dem vollen Kader schöpfen, mit Lisa-Marie Paul und Vanessa Kathner fehlten zwei Leistungsträgerinnen in Abwehr und Angriff und auch die variabel einsetzbare Anna Dietrich nahm angeschlagen auf der Bank Platz.

Mitte der ersten Halbzeit musste zudem mit Martyna Rupp die überragende Markranstädter Torjägerin verletzt vom Feld. Eine genaue Diagnose wird in den nächsten Tagen erwartet. Dennoch setzten die Piranhas die intensive Trainingsarbeit um und zeigten ihr bestes Angriffsspiel gegen die offensive Deckung Ober-Eschbachs. Selbst nach einem klaren Stand von 8:2, nach den ersten zehn Spielminuten, ließ der SCM nicht locker. Lisa Thieme zündete die Feuerwerksphase für die Piranhas, in der praktisch im Minutentakt die Tore fielen. Die etatmäßige Linkshänderin legte gleich nach einem verwandelten Siebenmeter (4/5) zum 10:3 hinterher, insgesamt warf sie sieben Tore. Zusammen mit Lena Smolik war sie damit an diesem Abend Top-Scorerin ihres Teams.

Martyna Rupp, die verletzt vom Feld musste. - Foto: Jens Teresniak

Nach Glanzparaden Stephanie Wähners in der ersten Halbzeit und einer kompakten Abwehrleistung der gesamten Mannschaft brachten die Markranstädterinnen auch die letzten 30 Minuten in ihrem Stil souverän über die Bühne. Mit nur 23 Gegentoren setzten die gelb-grünen Damen ein Statement – bereits im Hinspiel ließ der SCM kein weiteres zu.

„Bei solchen Spielen ist es oftmals schwer, die Konzentration konstant hoch zu halten. Wir sind mit plus acht Toren in die zweite Halbzeit gegangen, hätten dahingehend unsere Chancen dennoch besser verwerten können. Doch unterm Strich haben wir das Ganze sehr diszipliniert zu Ende gebracht. Jeder konnte sich heute in die Partie einbringen. Umso mehr freut es mich, dass einige, wie Julia Okon die ihre ersten zwei Tore in dieser Liga erzielte, diese Chance genutzt haben“, so Schaarschmidt.

Für den SCM spielten: Detjen, Wähner – Schwarz (3), Dreier (1), Pöschel (6), Dietrich, Smolik (7), Paluszkiewicz (2), Thieme (7/4), Okon (2), Funke (5), Rupp.