Westfalenhalle. - Foto: Stephan Schütze
Westfalenhalle. - Foto: Stephan Schütze

Über Handball360

Handball360 ist die einheitliche, deutschlandweite Verbandsmanagement-Software des Deutschen Handballbundes und seiner Landesverbände. Das Verbandsmanagementsystem unterstützt zentrale Prozesse im Handball in Deutschland – vom Spielbetrieb über das Passwesen bis zum Lizenzwesen – und schafft eine gemeinsame digitale Grundlage für Vereine, Verbände und alle, die den Handball organisieren oder aktiv gestalten.

Mit Handball 360 wird digitales Verbandsmanagement verständlicher, transparenter und nutzerfreundlicher. Die Handball-Software soll Abläufe vereinfachen, Daten besser zusammenführen und die Arbeit im Handball-Alltag im Verein, in der Halle, in der Geschäftsstelle und im Ehrenamtspürbar unterstützen.

 

Was ist Handball360?

Handball360 ist ein zentrales Digitalisierungsprojekt des DHB und seiner Landesverbände. Die Software bildet wichtige Aufgaben der Verbandsarbeit in einem einheitlichen System ab. Dazu gehören unter anderem die Organisation des Spielbetriebs, das Passwesen, das Lizenzwesen, die Vereinsverwaltung und administrative Prozesse in den Verbänden.

Bisher wurden viele dieser Aufgaben in unterschiedlichen Systemen oder mit zusätzlichen manuellen Schritten erledigt. Handball360 schafft dafür eine deutschlandweit einheitliche Lösung. Das bedeutet: Prozesse werden digitaler, Informationen werden besser auffindbar und Zuständigkeiten können klarer abgebildet werden.

Für dich heißt das: Je nach Rolle im Handball findest du künftig die Funktionen und Informationen, die für deine Aufgaben relevant sind. Ein Spieler braucht andere Prozesse als eine Staffelleitung, eine Trainerin andere Informationen als eine Passstelle oder ein Vereinsadmin. Handball360 soll diese unterschiedlichen Anforderungen in einer gemeinsamen Verbandsmanagement-Software zusammenführen.

 

Warum wird Handball360 eingeführt?

Der Handball in Deutschland ist groß, vielfältig und organisatorisch anspruchsvoll. Woche für Woche müssen Spiele geplant, Mannschaften verwaltet, Ergebnisse erfasst, Spielrechte geprüft, Lizenzen gepflegt und viele weitere Aufgaben erledigt werden. Viele dieser Aufgaben liegen bei Menschen, die sich hauptamtlich oder ehrenamtlich mit großem Engagement für ihren Verein, ihren Landesverband oder den DHB einsetzen.

Handball360 wird eingeführt, um diese Arbeit besser digital zu unterstützen. Ziel ist es, Verwaltung zu vereinfachen, transparente Prozesse zu schaffen und digitale Abläufe so zu gestalten, dass sie im Handball-Alltag helfen. Dabei geht es nicht darum, gewachsene Strukturen einfach zu ersetzen, sondern sie in eine moderne, einheitliche und effizientere digitale Umgebung zu überführen.

Ein gemeinsames Verbandsmanagementsystem kann außerdem dazu beitragen, Datenqualität zu verbessern und doppelte Arbeit zu reduzieren. Wenn Informationen verlässlicher gepflegt und Prozesse einheitlicher abgebildet werden, profitieren davon Vereine, Aktive, Trainerinnen und Trainer, Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter, Staffelleitungen, Landesverbände und der DHB.

 

Für wen ist Handball360 relevant?

Handball360 ist für viele Menschen im organisierten Handball relevant. Für Vereinsverantwortliche kann die Software helfen, Aufgaben in der Vereinsverwaltung besser zu strukturieren. Dazu gehören zum Beispiel Datenpflege, Mannschaften, Spielrechte, Anträge und organisatorische Abläufe rund um den Spielbetrieb. Gerade im Ehrenamt kann jede Vereinfachung wichtig sein, weil viele Aufgaben neben Beruf, Familie und Training erledigt werden.

Für Spielerinnen und Spieler wird Handball360 dort wichtig, wo persönliche Daten, Spielrechte, Vereinszugehörigkeit oder Rollen im Handball betroffen sind. Die digitale Zuordnung von Personen soll dafür sorgen, dass Informationen verlässlicher gepflegt und nachvollziehbar genutzt werden können.

Trainerinnen und Trainer können mit Handball360 in Bereichen wie Mannschaftsverwaltung, Lizenzen oder Qualifizierungen in Berührung kommen. Ziel ist es, relevante Informationen einfacher zugänglich zu machen und Prozesse rund um Teams und Ausbildung digital besser zu unterstützen.

Für Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter, Zeitnehmerinnen und Zeitnehmer, Sekretärinnen und Sekretäre sowie Staffelleitungen ist Handball360 besonders im Bereich Spielorganisation relevant. Ansetzungen, Spielplanung und administrative Abläufe sollen künftig strukturierter abgebildet werden.

Auch Pass- und Lizenzstellen, hauptamtliche Mitarbeitende in Verbänden und die Landesverbände selbst arbeiten mit Prozessen, die durch Handball360 einheitlicher, effizienter und transparenter gestaltet werden sollen.

 

Welche Bereiche bildet Handball360 ab?

Handball360 bildet zentrale Bereiche des organisierten Handballs digital ab. Dazu gehören insbesondere der Spielbetrieb, das Passwesen, das Lizenzwesen, die Vereinsverwaltung und administrative Aufgaben in Vereinen und Verbänden.

Im Spielbetrieb geht es um Prozesse rund um Spielplanung, Spielorganisation, Ansetzungen, Ergebnisse, Tabellen und Statistiken. Im Passwesen stehen Themen wie Spielrechte, Vereinswechsel und die Zuordnung von Personen im Mittelpunkt. Im Lizenzwesen geht es um Qualifikationen, Lizenzen und relevante Nachweise für bestimmte Rollen im Handball.

Darüber hinaus unterstützt Handball360 die digitale Verbandsarbeit. Dazu zählen Abläufe, die bisher teilweise mit verschiedenen Systemen, Dokumenten, E-Mails oder manuellen Zwischenschritten organisiert wurden. Die neue Handball-Software soll diese Aufgaben nicht komplizierter machen, sondern sie in einer gemeinsamen digitalen Struktur besser nachvollziehbar machen.

 

Welche Vorteile bietet Handball360?

Handball360 soll den Handball-Alltag vereinfachen. Der wichtigste Vorteil liegt in einer einheitlichen Lösung für ganz Handball-Deutschland. Wenn DHB, Landesverbände, Vereine und weitere Beteiligte auf einer gemeinsamen digitalen Grundlage arbeiten, können Prozesse klarer, transparenter und effizienter werden.

Für Vereine bedeutet das: weniger Brüche zwischen einzelnen Abläufen, bessere Orientierung und eine stärkere digitale Unterstützung in der Verwaltung. Für das Ehrenamt bedeutet es: Aufgaben können strukturierter erledigt werden, ohne dass Informationen unnötig mehrfach gepflegt oder über verschiedene Wege zusammengesucht werden müssen.

Für Spielerinnen und Spieler bietet Handball360 mehr Klarheit bei personenbezogenen Prozessen wie Spielrechten oder Vereinszugehörigkeiten. Für Trainerinnen und Trainer kann die Software helfen, relevante Informationen zu Mannschaften, Lizenzen und Qualifizierungen besser zu verwalten.

Für Staffelleitungen, Schiedsrichterwesen und Verbandsmitarbeitende schafft Handball360 die Grundlage für transparentere digitale Abläufe. Das kann die Organisation des Spielbetriebs erleichtern und dazu beitragen, dass Entscheidungen und Prozesse besser nachvollziehbar sind.

Wichtig ist: Handball360 ist kein einzelner Service für nur eine Zielgruppe. Es ist ein Verbandsmanagementsystem für den gesamten organisierten Handball in Deutschland.

 

Ein gemeinsames Projekt von DHB und Landesverbänden

Handball360 ist ein gemeinsames Projekt des Deutschen Handballbundes und seiner Landesverbände. Diese Zusammenarbeit ist entscheidend, weil der Handball in Deutschland föderal organisiert ist und viele Aufgaben in Landesverbänden, Bezirken, Kreisen und Vereinen umgesetzt werden.

Damit Handball360 im Alltag funktioniert, muss die Software die Anforderungen dieser unterschiedlichen Ebenen berücksichtigen. Deshalb werden Erfahrungen aus der Praxis, Rückmeldungen aus den Landesverbänden und Anforderungen aus verschiedenen Funktionsbereichen in die Weiterentwicklung eingebunden.

Der DHB und die Landesverbände verfolgen mit Handball360 ein gemeinsames Ziel: Die Digitalisierung im Handball soll nicht nur technisch umgesetzt werden, sondern den Menschen helfen, die jeden Tag Verantwortung übernehmen – im Verein, im Spielbetrieb, im Ehrenamt und in der Verbandsarbeit.

 

So geht es mit Handball360 weiter

Handball360 wird schrittweise vorbereitet, getestet und für den Einsatz im deutschen Handball weiterentwickelt. Dazu gehören technische Anpassungen, Datenvorbereitung, Schulungen, Kommunikation und die Einbindung verschiedener Nutzergruppen.

Für dich ist wichtig: Welche konkreten Schritte relevant sind, hängt von deiner Rolle im Handball ab. Vereinsverantwortliche haben andere Aufgaben als Spielerinnen und Spieler, Trainerinnen und Trainer, Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter oder Mitarbeitende in einem Landesverband.

Der DHB und die Landesverbände informieren über die nächsten Schritte, sobald sie für die jeweilige Zielgruppe relevant sind. Wenn du in einem Verein aktiv bist oder eine Funktion im Handball übernimmst, solltest du die Informationen deines Landesverbandes und die Hinweise auf dhb.de aufmerksam verfolgen.

Handball360 ist ein zentraler Digitalisierungsschritt für den Handball in Deutschland. Auf dhb.de findest du weitere Informationen, aktuelle Meldungen und Hintergründe zur Einführung, zum Projektstand und zu den nächsten Schritten rund um Handball360.