Badenstedt erreicht nicht die Normalform - 27:29 Heimpleite gegen die HSG Union 92 Halle
Badenstedt erreicht nicht die Normalform - 27:29 Heimpleite gegen die HSG Union 92 Halle
Die erste Heimniederlage der 3. Liga Nord tut weh, die Jungen Wilden der HSG Badenstedt präsentierten sich 48 Stunden nach dem schweren Auswärtsspiel gegen Oyten vor allem im Angriff formschwach und quittierten ein 27:29 (12:13) gegen die HSG Union 92 Halle.
Lediglich einmal beim 7:6 durch Michelle Schäfer (17.) lagen die Hausherrinnen in Front, sonst spielten die Gäste die erste Geige in der Salzweg-Arena. „Wir sind eigentlich immer hinterhergelaufen”, bezeichnete HSG Trainer Thomas Löw den Erfolg der Gäste, die mit starken Torhüterleistungen aufwarteten, als „verdient”. Da auch die Badenstedter Defensivabteilung nicht so sattelfest wie gewohnt agierte, erspielten sich die erfahrenen Westfälinnen nach der Pause fünf Tore Vorsprung zum 17:22 (44.) und brachten diesen auch ins Ziel.
„In diesem Spiel haben wir nicht unser Leistungsvermögen abrufen können, und dann reicht es nicht gegen einen solch routinierten Gegner. Es wäre sicherlich mehr drin gewesen. Bei einer effektiveren Chancenverwertung, wir haben viele klare Tormöglichkeiten nicht genutzt, und einer etwas stabileren Abwehr hätte diese Niederlage nicht sein müssen. Wir müssen intern diese Problematik aufarbeiten um in Zukunft solche Dinge zu minimieren. Am kommenden Wochenende in Oldenburg wartet gleich der nächste dicke Brocken auf uns, und dort wollen wir wieder eine bessere Leistung zeigen”, resümierte Thomas Löw.
HSG Badenstedt: Pagel; Löw (6/5), Neuendorf (2), Pichlmeier (5), Skibba (1), Seehausen (3), Düvel (2), Schäfer (2), Gerber (1), Wagenlader (4), Pollex, Rumpel (1), Vinke, Steiner