Flämmichs Zielvorgabe : „Nächster Heimsieg soll her“
Flämmichs Zielvorgabe : „Nächster Heimsieg soll her“
Nach dem unerwarteten Punktverlust der 1. Frauenmannschaft des HSV 1956 Marienberg, den sie als Drittplatzierter der 3.Liga Staffel Ost beim Tabellenzwölften und dem vermeintlichen Außenseiter HSV Minden Nord hinnehmen musste, steht den HSV-Damen am kommenden Sonntag eine weitere undankbare Aufgabe bevor. Denn mit dem MTV Rohrsen 1908 gibt in der Sporthalle „Am Goldkindstein“ (Anwurf bereits 17:00 Uhr) ein Team seine Visitenkarte ab, das wie Minden einen der abstiegsgefährdeten Plätze belegte und sich nach der Tabelle betrachtet ebenfalls in einer vermeintlichen Außenseiterrolle befindet.
Unsere Damen stehen daher wieder unter Erfolgsdruck, mit dem sie zuletzt aber ihre Probleme hatten. Da sich der MTV mit zwei Siegen in Folge im Aufwind befindet und zudem durchaus achtbare Ergebnisse erzielt und Selbstvertrauen getankt hat, erschwert die Aufgabe noch. Denn immerhin wurde Minden mit 31:23 besiegt, bei dem sich die HSV-Sieben einen Punkt glücklich gerettet hat. Zudem wurde der HC Leipzig II vorige Woche vom MTV mit 30:24 sicher bezwungen. Aktuell sind die Gäste aus Rohrsen mit 6:10 Zählern Neunter.
Die MTV-Sieben startete in die Saison 2014/15 mit einem Heimsieg optimal. Danach unterlag sie zweimal nur mit einem Tor sowie zweimal sehr knapp. Nur gegen dem Spitzenreiter Fritzlar gab es eine deutlichere (13:24/H) Niederlage. Daher sollte niemand auf die Idee kommen, die Gäste nur nach dem Tabellenstand einzuschätzen. Trotzdem gibt sich HSV- Trainer Robert Flämmich logischerweise optimistisch und meinte. „Die Zielvorgabe für Sonntag ist eindeutig. Der nächste Heimsieg soll her! Gelingen wird uns das aber nur, wenn wir den Faktor Konstanz in unser Spiel einbauen können. Gerade im Abwehrbereich werden wir eine Schippe draufpacken müssen“ Dabei muss er aber auf Torhüterin Tereza Sichmanova verzichten, die auf Grund anhaltender Rückenprobleme ihre Handballschuhe leider an den Nagel hängen muss.
Seit 2007 war die ehemalige tschechische Meisterin mit Slavia Prag (2005) eine wichtige Stütze der 1. Frauenmannschaft des HSV. Tereza war bei allen schönen Erfolgen ihres Teams dabei. Das Hauptaugenmerk des HSV- Trainers ist aber auf die anstehende Partie gerichtet, zu der er sich ergänzend äußerte. „Ich bin guter Dinge, denn die Mädels hängen sich diese Woche mächtig rein im Training. Das müssen wir dann auch im Spiel abrufen, denn Rohrsen hat mich mit dem Sieg über Leipzig doch überrascht.“ Wenn sein Team so auftrumpft, wie im letzten Heimspiel gegen Blomberg nach der Pause, dann sollte der 19. Heim-Punktspielsieg in Folge von den Fans bejubelt werden können.
Es ist wieder mit einem spannenden und sehenswerten Match zu rechnen, wobei die gute Unterstützung durch die Fans als „8.-Mann“ den Ausschlag für einen erfolgreichen Ausgang zugunsten des HSV sein könnte.