Gipfeltreffen am Deister: Tabellenführer SV Henstedt-Ulzburg ist beim ärgsten Verfolger Springe zu Gast
Gipfeltreffen am Deister: Tabellenführer SV Henstedt-Ulzburg ist beim ärgsten Verfolger Springe zu Gast
In der Favoritenrolle sieht Tobias Skerka, Trainer der Drittliga-Handballer des SV Henstedt-Ulzburg, sein Team vor dem Spitzenspiel bei den Handballfreunden Springe nicht. „Der Druck liegt bei Springe. Die Gastgeber müssen gewinnen, sonst wird der Abstand schon sehr groß. Wir können mit einem Sieg einen großen Schritt nach vorn machen. Von einer möglichen Vorentscheidung kann man auf keinen Fall sprechen. Die Saison ist noch sehr lang.“
Vom eher mühsamen Sieg der Gastgeber beim Aufsteiger Habenhausen will sich Skerka nicht blenden lassen. „Springe hat ein starkes Team beisammen, das in der 3. Liga Nord völlig zu Recht zu den Aufstiegskandidaten zählt. Wir sind auf einen heißen Tanz vorbereitet, egal, wer am Ende für die Niedersachsen auf der Platte steht.“ Die Frogs hatten zuletzt ein sportliches Ausrufezeichen mit dem deutlichen 41:18-Heimerfolg über die TS Großburgwedel gesetzt und fahren mit breiter Brust an den Deister. „Wenn wir unser Potenzial am Sonnabend abrufen, sehe ich gute Chancen, mit zwei Punkten im Gepäck die Heimreise anzutreten”, sagt Skerka.
Personell kann der SV-Trainer den gleichen Kader aufbieten, der gegen Großburgwedel zur Verfügung stand. Ob Kreisläufer Steffen Köhler eingesetzt werden kann, der ins Mannschaftstraining eingestiegen ist, sieht Skerka eher skeptisch. „Er hat noch einen erheblichen Trainingsrückstand und unter voller Belastung Schmerzen. Seine Gesundheit geht auf jeden Fall vor“, kommentiert Skerka ein mögliches Comeback des Neuzugangs, der mehr als drei Monate wegen einer Knieverletzung pausiert hat. Auf keinen Fall zur Verfügung stehen die langzeitverletzten Kevin Wendlandt und Jan Wrage. Fit ist dafür wieder Keeper Jan Peveling, der sich mit einem Kurzeinsatz gegen Großburgwedel zurückmeldete.