HaSPO Bayreuth gastiert zum wichtigen Drittliga-Punktspiel in Marienberg
HaSPO Bayreuth gastiert zum wichtigen Drittliga-Punktspiel in Marienberg
Zum letzten Punktspiel der 3. Liga Staffel Ost des Jahres 2015 gastiert bei der 1. Frauenmannschaft des HSV 1956 Marienberg am kommenden Sonnabend der einzige Vertreter des Freistaates Bayerns in dieser Spielklasse, der Handballsportverein (HaSpo) Bayreuth. Die für beide Teams sehr wichtige und richtungsweisende Partie wird 17:30 Uhr in der Sporthalle „Am Goldkindstein“ in Marienberg angepfiffen.
Die Gäste sind ebenfalls wie der HSV im Vorjahr in die 3. Liga aufgestiegen und wurden Sechster in der damaligen 14-er Staffel. Aktuell sind sie erneut Tabellensechster mit 9:9 Punkten. Die Marienbergerinnen liegen als Vorjahresdritter und derzeitiger Neunter mit 8:10 Punkten nur knapp dahinter. Weil der Punkteabstand zum Vorjahres-Medaillenplatz nur zwei Punkte beträgt, ist für die Erzgebirgerinnen noch alles möglich. Zum Abstiegsplatz (Union Halle 6:12Pkt.) ist der Vorsprung aber auch nur zwei Zähler, so dass sich die Bergstädterinnen keine Schwächephasen in der erst am 30. Januar beginnenden Rückrunde erlauben dürfen. „Wir müssen gegen Bayreuth unbedingt gewinnen. Wenn uns dies gelingt, sind wir trotz des verpatzten Saisonstarts wieder gut im Rennen. Da wir in der Rückrunde aber nur fünf Heim- und sechs Auswärtsspiele haben, dürfen wir auch im Neuen Jahr zuhause keine Punkte mehr abgeben“, gibt der HSV-Teamleiter Thomas Liebscher die Marschroute für das wichtige Match gegen HaSpo und die nächste Serie bekannt. Auch wenn es im Spiel beim TSC vergangene Woche im Angriff nicht ganz rund lief, so sollten die HSV-Damen trotzdem zuversichtlich und selbstbewusst gegen Bayreuth auflaufen. Sie sollten auch zum Ansporn nehmen, dass sie durch starken kämpferischen Einsatz in Berlin viermal einen 4-Tore-Rückstand egalisiert haben.
Auch die Bayreutherinnen hatten zuletzt eine Durststrecke von drei sieglosen Spielen. Ein Unentschieden beim Frankfurter HC (25:25), aber auch zwei sehr knappe Niederlagen gegen Blomberg II (20:21 H) und Altlandsberg (24:23 A) waren die magere Ausbeute. Vergangene Woche fanden sie mit ihrem ebenfalls sehr knappen 31:30 Heimsieg gegen Bad Salzuflen aber wieder in die Erfolgsspur zurück, in der sie bestimmt auch mit einem Erfolg in Marienberg darin bleiben möchten. Kurios ist, dass sie nur zweimal von den neun ausgetragenen Partien mit drei Toren gewannen (26:23 in Halle) und verloren (26:23 beim TSC). Dreimal trennte sich HaSpo Remis und viermal entschied nur ein Tor über Sieg und Niederlage. Demnach haben die Gäste gegen alle Teams auf Augenhöhe gespielt, was für ihre Spielstärke spricht.
Den Bergstädterinnen um Interimstrainer Petr Hazl steht daher ein spielstarker, aber kein übermächtiger Gegner gegenüber, den man durchaus besiegen kann. Sein Team muss in Normalform spielen, darf sich nicht wieder so viele technische Fehler wie in den letzten beiden Partien leisten und von allen Positionen muss mehr Torgefahr ausgehen. Zudem könnten die HSV-Fans als Achter Mann einmal mehr das Zünglein an der Waage sein. Die Partie ist zudem die Generalprobe für das am 19. 12. 15 anstehende DHB-Pokal-Qualifikationsspiel beim Meisterschaftsfavoriten der Mitteldeutschen Oberliga, SC PIRANHAS Markranstädt.