Krefeld trotzt allen Personalproblemen und schlägt Lemgo II deutlich
Krefeld trotzt allen Personalproblemen und schlägt Lemgo II deutlich
Am späten Sonntagnachmittag drehte die HSG Krefeld nach der Pause auf und schlug die Lemgoer Youngsters auch in dieser Höhe verdient mit 32:25 (14:15). Damit halten die Krefelder den An-schluss an den VfL Fredenbeck.
Zunächst sollten die Ausfälle der Stammkräfte Philipp Ruch, Lukas Schmitz, Tim Gentges, Marcel Görden und Stephan Pletz zu schwer wiegen. Auch Geschäftsführer Manfred Fothen konnte krankheitsbedingt die Reise nicht antreten. „Das erste Mal seitdem ich denken kann.“ so HSG-Coach Olaf Mast, der seit einigen Jahren mit ihm zusammenarbeitet. Obwohl auch die Lemgoer auf einige Spieler verzichten mussten, übernahmen sie von Beginn an die Kontrolle. Nach 23. Minuten führten die Westfalen vollkommen verdient mit 13:8. Es fehlte an allem bei den Krefeldern, sowohl im Angriff wie auch in der Abwehr. Mast änderte das Defensivsystem und Linksaußen Marc Pagalies kümmerte sich fortan um Dominik Ebner und nahm ihn komplett aus dem Spiel. Die Schwarzgelben kamen nun bis zur Pause heran und die Partie war wieder offen.
Hellwach kamen die Gäste aus der Kabine und drehten das Spiel innerhalb weniger Minuten. HSG-Rechtsaußen Hannes Hombrink traf zum 17:15. 13 Minuten vor dem Ende verkürzten die Ostwestfalen noch einmal auf 22:23. Krefeld nahm ein Teamtimeout und ein 5:0-Lauf der Samt- und Seidenstädter sollte für die Entscheidung sorgen. Diesen Vorsprung verteidigte der Tabellenzweite souverän bis zum Schluss und siegte verdient. Alle eingesetzten Spieler trugen sich in die Torschützenliste ein und auch Torwart Nils Schmidt, der für den sich immer mehr steigernden Stefan Nippes ein paar Spielminuten erhielt, fügte sich nahtlos in die tolle Teamleistung ein.
„Krefeld kann stolz auf diese Mannschaft sein. Sie hat sich trotz der ganzen Ausfälle und des unglückliche Auftaktes eindrucksvoll in die Partie zurückgekämpft. Jeder Spieler hat sich bedingungslos in den Dienst der Mannschaft gestellt und war immer bereit auch eine ungewohnte Rolle zu übernehmen. Ein Sonderlob möchte ich heute Gerrit Kuhfuss aussprechen, der sich – obwohl er sich in der Pause übergeben musste – auch danach für uns zur Verfügung stellte.“ zollte Mast seinem Team höchsten Respekt.
Nächste Woche kommt es nun zum Spitzenspiel gegen den Tabellendritten aus Leichlingen.