Longerich empfängt Habenhausen
Longerich empfängt Habenhausen
LONGERICHER SC - ATSV HABENHAUSEN Samstag, 16.04.2016 18.00 Uhr LSC Arena, Merianstr.
Am kommenden Samstag geht der Longericher SC in sein vorletztes Heimspiel der Saison und hat den ATSV Habenhausen aus Bremen zu Gast. Die Gäste konnten sich diese Saison als Aufsteiger in der Liga nicht etablieren, das Abenteuer Dritte Liga endet nach dieser Spielzeit, man steht bereits als Absteiger fest. Daher kann der Gast befreit aufspielen und wird sicherlich nicht nach Köln kommen, um den Dom zu besichtigen, sondern um Punkte einzufahren und sich positiv aus der Liga verabschieden.
Im Hinspiel bereiteten die Bremer dem Longericher SC einiges an Kopfzerbrechen, zwar lag der LSC das ganze Spiel vorne, so richtig kontrollieren konnte man das Spiel allerdings nicht. Der wurfstarke Rückraum konnte sich immer wieder in Szene setzen. Negativ in Erinnerung hat man im LSC-Lager eine Tätlichkeit gegen Ende des Spiels gegen Michael Wittig, die nicht bestraft wurde.
Nach dem tollen Auftritt in Krefeld geht der LSC mit Rückenwind in die letzten drei Spiele. Trainer Chris Stark: „Rückblickend ist der Sonntag immer noch überragend. Wir wissen wo wir herkommen, sind Aufsteiger und konnten gegen das Top-Team Krefeld 2 Mal gewinnen, das ist zwar hart erarbeitet, aber dennoch äußerst überraschend. Am Sonntag lief vieles bei uns perfekt, es war für uns und unsere Fans ein super Tag. Am Samstag geht es allerdings aber wieder bei Null zu Null los. Wir sind zwar Favorit, unterschätzen unseren kommenden Gegner aber nicht, das steht fest.“
Sorgen bereitet Kiki Born, der gegen Krefeld mit Knieblessur ausschied und für die Woche Trainingsverbot erhielt. Dass man aber auch ersatzgeschwächt zu Top-Leistungen in der Lage ist, zeigte der Sonntag, als man, ähnlich wie die Heimmannschaft, mit Jimmy Hoffmann (weilte bei der luxemburgischen Nationalmannschaft) und den Langzeitverletzten gleich mehrere Ausfälle zu beklagen hatte. Gleich zwei Hammer könnten dem nahenden Saisonabschluss das Sahnehäubchen aufsetzen: Erstens würde Rang 7 den Einzug in die erste DHB-Pokalhauptrunde bedeuten. In diesen Rennen hat der LSC allerdings gleich mehrere Mitbewerber, man geht als aktueller Tabellensiebter jedoch mit der „Pole Position“ in das Rennen.
Zweitens könnte Benni Richter die Torjägerkanone gewinnen. Momentan liegt der sympathische Rückraumakteur auf Platz 1 der Torjägertabelle mit 13 Toren Vorsprung vor dem Fredenbecker „Ösi“ Jürgen Steinscherer. Trainer Chris Stark: „Wir leben den Teamsport und solche Wertungen sind sicherlich zweitrangig, das sieht auch Benni so. Dennoch ist es eine sehr schöne Sache für ihn und wir sind stolz den Spitzenreiter dieses Rankings auch über diese Saison hinaus in unseren Reihen zu haben, wir sind sehr zufrieden mit seiner Entwicklung und würden ihm die Torjägerkrone natürlich sehr gönnen.“