Spitzenspiel in Marienberg - Tabellenzweiter Marienberg empfängt Spitzenreiter Kirchhof
Spitzenspiel in Marienberg - Tabellenzweiter Marienberg empfängt Spitzenreiter Kirchhof
Zum Heimspiel- und Rückrundenstart der 3. Liga der Frauen Staffel Ost bekommen die Handballfreunde des kleinen runden Leders am kommenden Sonnabend in der Marienberger Sporthalle „Am Goldkindstein“ gleich ein Spitzenspiel geboten. Denn kein geringerer als der Zweitliga-Absteiger des Vorjahres und der aktuelle, souveräne Spitzenreiter SG 09 Kirchhof (26:2 Punkte) gibt seine Visitenkarte beim Tabellenzweiten , dem gastgebenden 1956 Marienberg (23:7)ab.
Die Gäste mussten sich bisher nur der HSV-Sieben und dabei aber unerwartet deutlich mit 30:20 geschlagen geben. Seitdem gab Kirchhof keinen Punkt mehr ab und landete 13 Punktspielsiege in Folge. Die spielstarken Gäste, die in ihren Reihen die zur Zeit mit 120 Treffern führende der Torschützenliste der 3. Liga St. Ost, Joana Christina Mihai, in ihren Reihen haben, werden garantiert alles versuchen, ihre Erfolgsserie fortzusetzen. Zudem wollen sie sich bestimmt für die Hinspiel-Schlappe und ihrem zusätzlich verpatzten Saisonstart revanchieren.
Allein diese Tatsachen zeigen, welche schwere Aufgabe vor der HSV-Sieben um Trainer Robert Flämmich liegt. Erschwerend kommt für die HSV-Damen noch hinzu, dass sie sich bei ihrem blamablen Vorwochen-Auftritt bei HaSpo Bayreuth kein Selbstvertrauen holen konnten und damit die Generalprobe für das Spitzenspiel total misslungen ist.
Vor eigenem Anhang zeigten sich die Erzgebirgerinnen dagegen bisher immer von ihrer besten Seite, spielten überzeugend auf und gaben noch keinen Drittliga-Punkt ab. Damit das so bleibt, müssen sich alle Feldspielerinnen der Flämmich-Sieben gegenüber der Vorwoche deutlich steigern und sie dürfen sich nicht wieder so viele Fehler leisten. „Wir haben etwas gutzumachen und wollen den Spitzenreiter voll fordern. Alle werden sich reinknien, um die schwache Partie bei HaSpo vergessen zu machen“, meinte der HSV-Teamleiter Thomas Liebscher.
In allen bisherigen Heimspielen und bei fast allen Auswärtsspielen waren die Marienbergerinnen auf Grund der Tabellenkonstellationen in einer Favoritenrolle. Diesmal ist die SG Kirchhof in dieser Rolle. Im Hinspiel scheiterte das damals auch klar favorisierte Team des renommierten und erfolgreichen hessischen Vereins des Melsunger Stadtteils daran. „Wir sind auch diesmal wieder klar in der Außenseiterrolle. Unser Hinspielerfolg resultierte durch dem verlorenen Spielfaden von Kirchhof in der Schlussviertelstunde – den restlichen Saisonverlauf haben sich unsere Gäste sehr stabil präsentiert, im Gegensatz zu uns. Betrachtet man nur die letzten beiden Begegnungen, so erkannt man den Unterschied zu Konstanz und Leistungsschwankung. Dennoch erwarte ich von den Mädels einen Aufwärtstrend“, blickt der HSV-Trainer Robert Flämmich auf das brisante sehenswerte und bestimmt hart umkämpfte Spitzenspiel voraus. Daher kann man gespannt sein, wie es ausgehen wird.