Vareler Niederlage gegen Korschenbroich
Vareler Niederlage gegen Korschenbroich
Am Samstagabend hat die HSG Varel-Friesland ihr Punktspiel der 3. Liga West beim TV Korschenbroich verloren. In der Waldsporthalle gab es am Ende eine deutliche 34:26-Niederlage. Beim Gastgeber traf Michel Mantsch zehnmal; bei der HSG waren Martins Libergs und Torben Lemke jeweils sechsmal erfolgreich.
2:41 Minuten waren gespielt, als Varels Trainer Andrzej Staszewski bereits seine erste Grüne Karte zog. Seine Mannschaft hatte den Spielbeginn total verschlafen und lag zu diesem Zeitpunkt bereits mit 4:0 zurück. Erst jetzt kommen die Vareler besser ins Spiel, und es ist Routinier Martins Libergs, der das Heft in die Hand nimmt und mit seinen Toren für die Ergebnisverbesserung sorgt. Beim 6:5 durch Torben Lemke ist Varel wieder dran, und als der TVK wieder davonzieht, setzten die Vareler nach und können mit dem 9:9 in der 24. Minute erstmals ausgleichen. Doch nach dem 10:10 geraten die Vareler wieder ins Hintertreffen: Beim Stand von 13:11 für Korschenbroich geht es in die Pause.
Libergs und Lemke können zu Beginn des zweiten Abschnitts jeweils den Vorsprung der Gastgeber auf ein Tor verkürzen, doch mit einem Zwischenspurt setzt sich der TV Korschenbroich von 14:13 auf 19:13 ab und legt damit den Grundstein für den Erfolg. Varel versucht alles, kann aber dem TVK nicht mehr gefährlich werden, und als dann auch noch Oliver Staszewski nach einem angeblichen Stürmerfoul verletzt ausscheiden muss, hat der kleine HSG-Kader keine Chance mehr. Nach 60 Minuten ist beim Stand von 34:26 Schluss, und enttäuschte Vareler treten ohne Punkte im Gepäck die Heimreise an. Dabei müssen sie noch einen Umweg in Kauf nehmen, weil Oliver Staszewski zur weiteren Behandlung zunächst ins Krankenhaus gebracht werden muss.
„Wir hoffen, dass Oli nicht schwerer verletzt ist und uns nicht auch noch ausfällt“, sagte der Vareler Trainer direkt nach der Partie. Zum Spiel meinte Staszewski, dass Korschenbroich verdient gewonnen habe. „21 Gegentore in der zweiten Halbzeit sind einfach viel zu viel. Uns hat da in der Abwehr etwas die Disziplin gefehlt. Andererseits muss man sagen, dass mit diesem kleinen Kader heute wohl einfach nicht mehr möglich war.“
Am kommenden Samstag steht wieder ein Heimspiel für die HSG auf dem Programm. Um 19.30 Uhr ist dann der VfL Gummersbach II in der Manfred-Schmidt-Sporthalle zu Gast.
HSG Varel-Friesland: Seefeldt, Legler; Bötel, Bubalo, A. (4), Janßen, J. D., Schinnerer (4), Bubalo, P. (3), Linda (1), Staszewski (2/1), Lemke (6), Libergs (6)