WHV gewinnt "drei Punkte" in Springe
WHV gewinnt "drei Punkte" in Springe
Es ist geschafft! Mit 23:22 hat der WHV das Spitzenspiel bei den Handballfreunden aus Springe gewonnen. Mit 34:0-Punkten hat man nun 6 Punkte Vorsprung und auch den direkten Vergleich für sich entschieden.
"Der Sieg ist für den WHV verdient," musste auch Sven Lakenmacher zugeben, denn was der WHV vor allem in der 1. Halbzeit geleistet hat, war besonders in der Deckung, die mit einem gut aufgelegten Adam Weiner agierte, sensationell. Zwar scheiterten Rene Drechsler, Lukas Mertens und Steffen Köhler gleich zu Beginn an den ebenfalls starken Ariel Panzer, doch war es der WHV, der mehr Mut bewies und sich nicht davon aus dem Konzept bringen ließ.
Ganz anders die Heimmannschaft, die schon nach 9 Minuten viermal den Pfosten trafen. Nach dem 5:1 für den WHV nahm Lakenmacher eine Auszeit. Für den glücklosen Daniel Deutsch brachte er Lukas Ossenkopp, der vor allem in der Endphase auf sich aufmerksam machte. Bis dahin aber, diktierte der WHV das Geschehen und ließ den Springern selten freie Würfe aufs Tor bringen. Nachdem auch Adam Weiner gleich zwei Strafwürfe vereitelte, kam es ganz dick für die Hausherren. Über 8:4 und 10:5, rollte der WHV-Express mit 13:7 in die Pause.
Auch zu Beginn der 2. Halbzeit deutete nichts darauf hin, das es nochmal ganz eng werden wird. Wilhelmshaven zog auf 16:8 unter dem Jubel der etwa 200 mitgereisten Fans davon. "Ich habe eigentlich ein faires Spiel gesehen, dafür gab es in der zweiten Halbzeit zu viele Zeitstrafen auf beiden Seiten," sagte Köhrmann. Das betraf vor allem den WHV, der dadurch etwas an Spielfluss verlor. Springe kam im Laufe des Spieles immer näher und begann den WHV ordentlich unter Druck zu setzen. "Leider haben wir nur 20 Minuten Handball gespielt, hingegen der WHV das 60 Minuten lang gemacht hat," ärgerte sich Lakenmacher. Bedingt durch viele technische Fehler und Würfen, die Ariel Panzer jetzt parierte, stand es 2 Minuten vor dem Ende 23:21 für Wilhelmshaven. Strafen auf beiden Seiten und eine nicht enden wollende Schlussphase sorgten für Spannung.
Unter Zeitdruck konnte Springe noch den Anschluss erzielen und war kurz davor, noch den Ausgleich zu erzielen, doch da war die Uhr abgelaufen und der WHV feierte mit seinen Fans den 17 Sieg in Folge. Lakenmacher blieb nur noch dem WHV zu gratulieren. "Das Rennen ist für uns jetzt fast aussichtslos. Wir werden aber weiter alles geben und vielleicht verliert der WHV ja noch ab und zu."
Das gilt es jetzt aber zu verhindern, denn schon am Samstag gastiert der SV Beckdorf in der Arena und hier gilt es, die weiße Weste zu verteidigen. Ein großer Dank geht aber noch an die Zuschauer, die erneut eine Heimspielathmosphäre gezaubert hatten. Hoffen wir, dass auch gegen Beckdorf die Halle mal so richtig voll wird. Verdient hat es sich der WHV allemal.
WHV: Weiner (17 Paraden), Lüpke (0 Paraden), Köhrmann (0), Lehmann (0), Drechsler (5), Schwolow (8/4), Köhler (2), Kalafut (3/2), Mertens (4), Maas (0), Kozul (0), Vorontsov (1), Warnecke (0).
HFS: Panzer (17 Paraden), Wendland (0 Paraden), Kolditz (8/4), Eichenberger (0), Coors (3), Karpstein (0), Bosy (2), Fauteck (1), Gorpishin (0), Schüttermeier (0), Deutsch (0), Hinz (0), Pietak (1), Kastening (1), Ossenkopp (6).