29:21 gegen Angola - und jetzt im WM-Viertelfinale!
29:21 gegen Angola - und jetzt im WM-Viertelfinale!
Erst Nerven gelassen, dann dominiert: Die deutsche Nationalmannschaft gewinnt gegen Angola mit 29:21 (13:10) und steht damit im Viertelfinale der Frauen-Weltmeisterschaft. Gegner wird am Mittwoch in Novi Sad Europameister Montenegro oder Dänemark sein - beide stehen sich am Sonntagabend ab 20.45 Uhr in Belgrad gegenüber).
„Ich bin sehr zufrieden, dass wir den nächsten Schritt geschafft haben”, sagte Bundestrainer Jensen. „Wir haben das Spiel kontrolliert. Und ich bin stolz, dass meine Spielerinnen trotz der vielen Pfosten- und Lattentreffer die Nerven behalten haben.” Elf Mal scheiterten die DHB-Frauen am Gebälk. Laura Steinbach, mit sechs Toren beste Werferin und von einer IHF-Jury zur Spielerin der Partie gewählt, sagte: „Ich bin glücklich, dass wir die nächste Runde erreicht haben, aber wir haben noch nichts gewonnen.”
Jensen begann die Partie mit Torfrau Clara Woltering sowie Angie Geschke (LA), Nadja Nadgornaja (RL), Kim Naidzinavicius (RM), Susann Müller (RR), Marlene Zapf (RA) und Anja Althaus (Kreis).
Gegen den unkonventionell spielenden Afrikameister erlebte das DHB-Team eine schwierige Anfangsphase und geriet mit 2:5 in Rückstand. Trotz bis dahin sieben Pfosten- oder Lattentreffern holte Kim Naidzinavicius nach einer Viertelstunde mit dem 7:6 die Führung zurück. Nur mit Mühe gelang es der Mannschaft sich abzusetzen - einen 4:0-Lauf mit Toren von Susann Müller (2), Anja Althaus und Laura Steinbach zum 12:8 konterte Angola mit einem Doppelschlag binnen weniger Sekunden.
Nach dem Seitenwechsel gewann die deutsche Mannschaft jedoch sofort die Kontrolle - nach einem Doppelschlag von Laura Steinbach legte Angolas Trainer Vivaldo Eduardo die grüne Karte. Bereits in der 42. Minute nahm er beim 19:13 seine zweite Auszeit. Souverän brachten Steinbach das Spiel durch und stehen jetzt in der Runde der letzten Acht.
Deutschland - Angola 29:21 (13:10)
Deutschland: Krause, Woltering; Zapf (3/1), Lang, Augsburg (2), Kethorn (1), Loerper (1), Minevskaja (1), Naidzinavcius (1), Hubinger, Steinbach (6), Beier (1), Althaus (2), Nadgornaja (2), S. Müller (5/2), Geschke (4)
Angola: Almeida, Pedro, Branco; Viegas (3), Sibo, Quitongo, Cazanga (1), Paixao, Monteiro (1), Guialo (4), Kassoma (1), L. Kiala (1), Santos, Salvador, Bernardo (1), M. Kiala (8/2)
Schiedsrichter: Lah/Sok (Slowenien). - Zuschauer: 1000. - Siebenmeter: 5/3:6/2 (Müller an den Pfosten, Zapf an die Latte - M. Kiala ans Lattenkreuz, Guialo übers Tor, Monteiro gegen Woltering im Nachwurf, Woltering hält gegen Guialo). - Zeitstrafen: 4:6 Minuten (Althaus, Geschke - Sibo, Bernardo, Cazanga). - Spielfilm: 1:0 (2.), 1:2 (4.), 2:5 (7.), 7:6 (15.), 11:8 (22.), 12:8 (27.), 13:10 - 15:10 (32.), 17:11 (33.), 21:13 (46.), 25:16 (51.), 29:21