Deutschland schlägt Spanien zum Auftakt der Karpaten-Trophy
Deutschland schlägt Spanien zum Auftakt der Karpaten-Trophy
Zum Auftakt der Karpaten-Trophy hat die Frauen-Nationalmannschaft des Deutschen Handballbundes am Freitag in Craiova gegen den Olympiadritten Spanien mit 27:23 (16:8) gewonnen. Beste Werferin des Teams von Bundestrainer Heine Jensen war Marlene Zapf (TSV Bayer 04 Leverkusen mit 10/3 Toren. In den weiteren Spielen trifft die DHB-Auswahl auf die A- und B-Formation von Gastgeber Rumänien (Samstag, 13.15 Uhr sowie Sonntag, 11 Uhr - Angaben jeweils in lokaler Zeit). Das Turnier dient der Vorbereitung auf die WM-Play-offs gegen die Ukraine (1./2. und 9. Juni).
„Das war eine sehr gute erste Halbzeit”, sagte Jensen. „Es war allerdings klar, dass das nicht so weiterlaufen konnte. Spanien ist nach der Pause gut ins Spiel zurückgekommen. Ich bin zufrieden, dass wir es geschafft haben, die Ruhe wiederzufinden. So haben wir letztlich einen sicheren Sieg eingefahren. Das war ein guter Anfang, aber wir wollen das gegen Rumänien besser machen - einige Fehler abstellen und die guten Sachen mitnehmen.”
Jensen begann das Spiel mit Torfrau Katja Schülke sowie Natalie Augsburg (LA), Laura Steinbach (RL), Kerstin Wohlbold (RM), Anne Hubinger (RR), Marlene Zapf (RA) und Anja Althaus (Kreis). Hubingers Abwehrpart übernahm Christine Beier.
Im ersten Wettkampf nach nur drei Trainingseinheiten mehr als dreimonatiger Spielpause zeigte das DHB-Team eine starke Anfangsphase: Steinbach und Althaus formierten ein solides Zentrum der 6:0-Abwehr. Mit Tempo aus der Defensive setzte sich das Team zügig ab - so traf auch die vor allem fürs Verteidigen zuständige Beier gleich zweimal im Gegenstoß.
Trotz des immer deutlicher werdenden Vorsprungs ging die deutsche Mannschaft noch ein wenig großzügig mit ihren Möglichkeiten um. Sehr treffsicher präsentierte sich allerdings Marlene Zapf, der zum 14:6 bereits das zweite Tor in Unterzahl gelang. Auch das schön herausgespielte 16:8 kurz vor Ende der ersten Halbzeit ging auf das Konto der Leverkusenerin - Jensen hatte für Torfrau Schülke eine siebte Feldspielerin gebracht.
Die zweite Halbzeit begann Jensen mit einer neuen linken Seite: Angie Geschke auf dem Flügel und Nadja Nadgornaja im Rückraum. Letztere hielt Spanien mit einem Doppelschlag zum 18:9 auf Abstand, doch danach verlor die deutsche Mannschaft den Faden. Vor allem über Marta Mangue kam der Gegner auf 15:19 (42.) heran. Jensen mit einer Auszeit und Nadgornaja mit dem unmittelbar darauf erzielten 20:15 fanden ein gutes Mittel gegen den spanischen Aufschwung.
Der Vorsprung schmolz zwar noch einmal auf 22:19 (51.), aber das lösten Nadgornaja, Zapf und Schülke.
Deutschland - Spanien 27:23 (16:8)
Deutschland: Schülke, Woltering; Zapf (10/3), Klein (1), Lang, Augsburg (2), A. Müller, Naidzinavicius, Hubinger, Minevskaja, Steinbach (3), Beier (3), Althaus (1), Nadgornaja (6/1), Geschke (1), Wohlbold
Spanien: C. Gonzales, Navarro, Munoz; Lopez, Martin (7/4), Fernandez, Mangue (5), Chavez (3), Escribano, Ederra, M. Gonzales (3), Elorza, M. Gonzales, Martinez (1), Trojaola, Cabral (4)
Schiedsrichterinnen: Carmen-Florescu/Duta (Rumänien). - Zuschauer: 500. - Siebenmeter: 5/4:4/4 (Steinbach neben das Tor). - Zeitstrafen: 8:4 Minuten (Beier/zwei, Althaus, Nadgornaja - Martinez, Trojaola). - Spielfilm: 2:0 (2.), 3:3 (7.), 8:3 (13.), 10:4 (20.), 13:5 (24.), 16:8 - 16:9 (32.), 18:9 (34.), 19:15 (42.), 21:15 (44.), 22:19 (51.), 25:20 (54.), 27:23.
Spielplan und Ergebnisse:
Freitag, 22. März:
Deutschland - Spanien 27:23 (16:8)
Rumänien A - Rumänien B 35:26 (16:13)
Samstag, 23. März:
11.15 Uhr: Rumänien B - Spanien
13.15 Uhr: Rumänien A - Deutschland
Sonntag, 24. März:
11 Uhr: Rumänien B - Deutschland
13 Uhr: Rumänien A - Spanien