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Deutschland vergibt Sieg - 24:24 gegen Rumänien A

23.03.2013
23.03.2013 · Nationalteams, Frauen Nationalteam · Von: tok

Deutschland vergibt Sieg - 24:24 gegen Rumänien A

Die zweite Aufgabe der Karpaten-Trophy hat die Frauen-Nationalmannschaft des Deutschen Handballbundes nur teilweise erfolgreich gelöst und damit den vorzeitigen Gesamtsieg verpasst. Am Samstag trennten sich das Team von Bundestrainer Heine Jensen und die  A-Formation von Gastgeber Rumänien in Craiova mit 24:24 (14:13). Der Ausgleich fiel erst Sekunden vor dem Abpfiff. Beste deutsche Werferin war Nadja Nadgornaja (Thüringer HC) mit 9/4 Toren. Zum Abschluss trifft die DHB-Auswahl auf Rumänien B (Sonntag, 11 Uhr lokaler Zeit). Das Turnier dient der Vorbereitung auf die Anfang Juni stattfindenden WM-Play-offs gegen die Ukraine.

„Mich ärgert, dass wir es nicht geschafft haben, unsere Abwehr zu formieren, nachdem Angie Geschke das 24:23 erzielt hatte”, sagte Jensen. „Da waren wir nicht schnell genug. Über weite Strecken war das ein enges Spiel, in dem wir die Chance hatten, zu gewinnen. Vor allem in der zweiten Halbzeit lassen wir zu viele einfache Tore zu.”

Jensen begann das Spiel mit Torfrau Clara Woltering, die zum 150. Mal für Deutschland auflief, sowie Natalie Augsburg (LA), Nadja Nadgornaja (RL), Kerstin Wohlbold (RM), Anne Hubinger (RR), Isabell Klein (RA) und Anja Althaus (Kreis).

Eine starke Abwehr, dazu Wolterings Paraden - beim 0:4 musste Rumäniens Trainer Gheorghe Tadici mit einer Auszeit bremsen. Erst nach 9:26 Minuten gelang Gabriela Perianu der erste rumänische Treffer. In der nun ausgeglichenen Partie kamen die Gastgeberinnen mit einem Doppelschlag noch vor dem Seitenwechsel auf ein Tor heran.

Nadja Nadgornaja blieb auch zu Beginn der zweiten Halbzeit treffsicher und erhöhte auf 16:13. Jensen gab auf der Mitte der Leverkusenerin Kim Naidzinavicius viele Spielanteile, mit Saskia Lang testete er auf Linksaußen. In der 50. Minute glich Rumänien erstmals aus, doch Naidzinavicius und Kapitänin Klein setzten in Unterzahl die nächsten Führungstreffer. Dass Angie Geschke 27 Sekunden vor dem Abpfiff zum 24:23 traf, reichte jedoch nicht. Rumänien überrumpelte die deutsche Abwehr, und Adriana Tacalie glich mit ihrem vierten Siebenmeter aus.

 

Deutschland - Rumänien A 24:24 (14:13) 

Deutschland: Schülke, Woltering; Zapf, Klein (2), Lang, Augsburg (3), A. Müller (1), Naidzinavicius (2), Hubinger (3), Minevskaja, Steinbach, Beier, Althaus (1), Nadgornaja (9/4), Geschke (1), Wohlbold (2)
Rumänien A: Nichita, Tolnai; Mihalschi, Druti, Pintea (4), Marin (3/1), Horjea, Perianu (4), Tacalie (7/4), Pirvut (1), Dinca (1), Babeanu (1/1), Agrigoroie, Geiger (3), Cruceanu, Tanasie, Timea
Schiedsrichter: State/Pavel (Rumänien). - Zuschauer: 750. - Siebenmeter: 4/4:6/4 (Geiger an den Pfosten, Schülke hält gegen Babeanu). - Zeitstrafen: 8:2 Minuten (Augsburg, Klein, Müller, Althaus - Pintea). - Spielfilm: 4:0 (9.), 4:2 (10.), 7:3 (14.), 7:5 (17.), 11:7 (22.), 13:9 (26.), 13:11 (28.), 14:13 - 16:13 (33.), 18:14 (38.), 20:16 (42.), 20:19 (46.), 21:21 (50.), 23:22 (55.), 24:23 (60.), 24:24.

 

Spielplan und Ergebnisse:

Freitag, 22. März:
Deutschland - Spanien 27:23 (16:8)
Rumänien A - Rumänien B 35:26 (16:13)

Samstag, 23. März:
Rumänien B - Spanien 25:25 (16:13)
Rumänien A - Deutschland 24:24 (13:14)

Sonntag, 24. März:
11 Uhr: Rumänien B - Deutschland
13 Uhr: Rumänien A - Spanien