baf1ec4cd62013b.jpg

Jensens Team verliert im WM-Viertelfinale mit 28:31 gegen Dänemark

18.12.2013
18.12.2013 · Home, Nationalteams, Frauen Nationalteam · Von: tok

Jensens Team verliert im WM-Viertelfinale mit 28:31 gegen Dänemark

Die Reise durch die Frauen-Weltmeisterschaft endete für die deutsche Nationalmannschaft am Mittwoch. Mit 28:31 (17:17) unterlag das Team von Bundestrainer Heine Jensen im Viertelfinale dem dreimaligen Olympiasieger Dänemark. Im Endklassement belegt die Auswahl des Deutschen Handballbundes damit wie bei der EURO im vergangenen Jahr den siebten Platz.

„Die Mädels haben alles gegeben, aber das war leider nicht genug. Die Enttäuschung ist riesig. Wir wollten den nächsten Schritt machen, aber haben die Chance nicht genutzt”, sagte Jensen. „Unsere Abwehr war heute nicht auf dem notwendigen Niveau. Und am Ende haben wir den Mut verloren und sind nicht genug Richtung Tor gegangen. Ich hätte lieber gegen eine Mannschaft verloren, die deutlich besser als wir waren... Aber ich bin trotzdem stolz auf unser Team. Wir haben wirklich gute Spiele gezeigt - das wollen wir mitnehmen auf den weiteren Weg. Wir haben gezeigt, dass wir in der Weltspitze mitspielen können. Wir werden uns weiter entwickeln. Jetzt ist unsere nächste Aufgabe, dass wir uns im Juni gegen Mazedonien durchsetzen, damit wir uns für die EM 2014 in Ungarn und Kroatien qualifizieren.”

Dänemarks Gegner im Halbfinale ist Brasilien, das Ungarn nach zweimaliger Verlängerung mit 33:31 geschlagen hat. Den zweiten Finalplatz spielen Polen (22:21-Sensationssieger gegen Frankreich) und Serbien (mit 28:25 gegen Norwegen erfolgreich) unter sich aus. Die Halbfinals finden am Freitag in der Belgrader Kombank-Arena statt. Die deutsche Delegation verlässt am Donnerstagvormittag Novi Sad und fliegt um 12 Uhr von Belgrad aus heim nach Frankfurt.

Jensen begann das Spiel gegen Dänemark mit Torfrau Clara Woltering sowie Natalie Augsburg (LA), Nadja Nadgornaja (RL), Kim Naidzinavicius (RM), Susann Müller (RR), Marlene Zapf (RA) und Anja Althaus (Kreis).

Der Start gestaltete sich schwierig: Erst in der sechsten Minute gelang Susann Müller das 1:3 Müller - da waren bereits vier Angriffe an Pfosten oder Latte geendet. Bis zum 7:8 blieb Deutschland dran, doch dann wurde es richtig bedrohlich, als Dänemark vor allem mit Gegenstößen auf vier Tore Vorsprung davonzog. Ausgerechnet in Unterzahl gelang Laura Steinbach der 16:17-Anschlusstreffer - in der 30. Minute glich Anna Loerper erstmals aus.

Nach dem Seitenwechsel kam die deutsche Mannschaft gut ins Rollen: Anna Loerper holte für Susann Müller einen Siebenmeter heraus, Clara Woltering nahm Ann Grete Norgaard beim 20:20 einen Siebenmeter ab. Und als die Linkshänderinnen Susann Müller und Marlene Zapf in der 50. Minute auf 26:24 erhöhten, erschien das Halbfinale zum Greifen nahe. Anja Althaus traf jedoch vom Kreis nur den Innenpfosten - und Dänemark kippte mit einem 5:1-Lauf das Spiel.

 

Dänemark - Deutschland 31:28 (17:17)

Dänemark: Greve, Poulsen; Schumacher, Kviesgaard, Thorsgaard (1), Fisker (4), Hansen (2), Dalby, Gravholt (4), Bonde, L. Jørgensen (2), Kristiansen (7/2), Norgaard (4/4), Jensen (6), Burgaard (1), St. Jørgensen
Deutschland: Krause, Woltering; Zapf (2), Lang, Augsburg (1), Kethorn, Loerper (5), Minevskaja, Naidzinavicius (1), Hubinger, Steinbach (2), Beier, Althaus (1), Nadgornaja (4), S. Müller (12), Geschke
Schiedsrichterinnen: Bonaventura/Bonaventura (Frankreich). - Zuschauer: 1250. - Siebenmeter: 7/6:2/2 (Woltering hält gegen Norgaard). - Zeitstrafen: 2:6 Minuten (Fisker - Loerper, Althaus, Augsburg). - Spielfilm: 3:0 (4.), 4:3 (8.), 6:3 (9.), 6:5 (11.), 11:7 (18.), 13:11 (21.), 17:15 (26.), 17:17 - 17:18 (32.), 20:19 (35.), 20:22 (40.), 22:22 (42.), 24:26 (50.), 27:26 (53.), 31:28