d6b87b8cbd352f4.jpg

Warmer Empfang für Nadja Nadgornaja in Kiew

08.06.2013
08.06.2013 · Home, Nationalteams, Frauen Nationalteam · Von: tok

Warmer Empfang für Nadja Nadgornaja in Kiew

Warmer Empfang für Nadja Nadgornaja in Kiew, als die Frauen-Nationalmannschaft des Deutschen Handballbundes am Samstag um 15 Uhr Ortszeit im Hotel Black Sea eintraf: Oma Nadeshda Nadgornaja erwartete dort bereits ihre Enkelin. Für die Seniorin ist das WM-Play-off gegen die Ukraine (Sonntag, 18 Uhr deutscher Zeit) ein Glücksfall, denn zum ersten Mal konnte sie Nadja nach acht Jahren wieder in die Arme schließen. „Das war sehr schön, meine Oma wiederzusehen”, sagte Nadja. „Und ihre Anwesenheit morgen ist eine zusätzliche Motivation fürs zweite Spiel gegen die Ukraine.”

Am 22. September 1988 wurde Nadja Nadgornaja in Kiew geboren, wuchs aber in Deutschland auf, war 2008 bereits U20-Weltmeisterin und gewann in den vergangenen drei Jahren mit dem Thüringer HC drei deutsche Meisterschaften und zweimal den DHB-Pokal. Doch zwischen der 25-jährigen Handballerin und der Großmutter väterlicherseits gab es weitaus mehr auszutauschen als die Auflistung von Titeln.

Dass die deutschen Frauen gegen die Ukraine um die Teilnahme an der Weltmeisterschaft (7. bis 22. Dezember) spielen, ermöglicht einen familiären Gleichstand: Im vergangenen Jahr profitierte Nadjas Großmutter mütterlicherseits mit einem Gastspiel in Minsk gegen Weißrussland von einer günstigen Auslosung.

Das Team von Bundestrainer Heine Jensen wird am späten Nachmittag noch im Sportpalast Kiew trainieren. Ins Rückspiel gegen die Ukraine nimmt die DHB-Auswahl nach dem 24:16 am vergangenen Sonntag in Oldenburg acht Tore Vorsprung mit. Ein Livestream des zweiten Vergleichs soll über die Website des ukrainischen Verbandes www.handball.net.ua zugänglich sein. Zwischenstände gibt es zudem über den offiziellen Twitter-Kanal @DHB_Teams unter dem Hashtag #wmplayoff. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich - es reicht das Aufrufen der Seite www.twitter.com/DHB_Teams