f2860b08ea174e8.jpg

3208 Zuschauer in Koblenz feiern 30:25 gegen die Schweiz

10.03.2013
10.03.2013 · Home, Nationalteams, Männer Nationalteam · Von: tok

3208 Zuschauer in Koblenz feiern 30:25 gegen die Schweiz

Die deutsche Handball-Nationalmannschaft hat auch das zweite Testspiel gegen die Schweiz gewonnen. In der Koblenzer Conlog-Arena setzte sich das Team von Bundestrainer Martin Heuberger am Sonntag vor 3208 Zuschauern mit 30:25 (15:11) durch. Am Vortag hatte es in Wetzlar bereits einen 36:22-Erfolg gegeben. Erneut war Linksaußen Kevin Schmidt (10/7) bester deutscher Werfer. Nächste Aufgaben der DHB-Auswahl sind in der EURO-Qualifikation die Spiele gegen Tschechien - erst auswärts in Brünn (4. April), dann mit Heimrecht in HalleWestfalen (7. April).

Zum Abschluss einer Woche mit Lehrgang in Rotenburg an der Fulda und zwei Länderspielen zog Heuberger ein positives Fazit: „Der Anfang dieser Maßnahme war mit Blick auf viele verletzte Spieler etwas holprig, aber wir konnten trotzdem einiges versuchen. Wir haben weitere junge Spieler an internationales Niveau herangeführt - von daher war die Woche sicher ein Erfolg. Für Experimente ist Tschechien in der EURO-Qualifikation zu stark, aber ich möchte den Umbruch ganz bewusst weiter forcieren.”

Heuberger begann auch im zweiten Spiel gegen die Eidgenossen mit dem 21-jährigen Christian Dissinger im linken Rückraum. Zudem standen Torwart Carsten Lichtlein, Dominik Klein (LA), Martin Strobel (RM), Steffen Weinhold (RR), Tobias Reichmann (RA) und Patrick Wiencek (Kreis) in der Startformation. Steffen Fäth kam wegen einer Kapselverletzung am Daumen nicht zum Einsatz.

Wie am Vortag startete die deutsche Mannschaft flott, führte nach drei Kevin-Schmidt-Siebenmeter und einem Reichmann-Treffer mit 4:1. Diesmal ließen sich die Schweizer dank einer aggresiveren Abwehr jedoch nicht abschütteln - noch vier Minuten vor Ende der ersten Halbzeit waren die Gäste auf Tuchfühlung.

Auch nach dem Seitenwechsel blieben Andrija Pendic & Co. dran und verkürzten erneut auf 15:16. Mit einem 8:0-Lauf zwischen der 36. und 46. Minute klärten die deutschen Männer jedoch die Verhältnisse.

Goran Perkovac, Schweizer Nationaltrainer, meinte: „Heute bin ich stolz auf und zufrieden mit meiner Mannschaft. Mit dem Resultat kann ich leben. Wir profitieren von Spielen gegen starke Gegner wie Deutschland und sind auf einem guten Weg.”

 

Deutschland - Schweiz 30:25 (15:11)

Deutschland: Vortmann, Heinevetter, Lichtlein; Häfner, Sellin (2), Wiencek, Reichmann (4), Dissinger, Theuerkauf (2), Pevnov, Weinhold (4), Danner (2), Strobel (2), Schmidt (10/7), Gutbrod (2), Pfahl, Klein (2)
Schweiz: Portner, Merz, Quadrelli; Liniger, Pendic (7/4), Reber, Graubner, Milosevic (5), Hess (1), Heer (1), Hofstetter (3), Ramseier (2), Huwyler, Maros (2), Spengler (1), Svajlen (3)
Schiedsrichter: Opava/Valek (Tschechien). - Zuschauer: 3208. - Siebenmeter: 7/7:4/4. - Zeitstrafen: 6:10 Minuten (Dissinger, Wiencek, Schmidt - Ramseier, Spengler, Milosevic, Svajlen, Hess). - Spielfilm: 3:0 (3.), 4:3 (10.), 9:6 (19.), 10:9 (25.), 14:10 (29.), 15:11 - 15:12 (32.), 16:15 (35.), 21:15 (42.), 24:15 (46.), 29:23 (56.), 30:25.