Vorbereitung auf Tunesien-Tests läuft
Vorbereitung auf Tunesien-Tests läuft
Mit insgesamt drei Handball-Einheiten und einem athletischen Special stimmt Bundestrainer Martin Heuberger die deutsche Handball-Nationalmannschaft im SportCentrum Kamen-Kaiserau seit Mittwochnachmittag auf die nächsten Aufgaben ein. Das DHB-Team fliegt am Freitag von Düsseldorf nach Tunis und trifft am Wochenende zweimal auf Afrikameister Tunesien (Samstag, 17.30 Uhr, Palais des Sports El Menzah in Tunis sowie Sonntag, 17 Uhr, Hammamet Hall).
„Es geht vor allem darum, die beim Supercup und Vier-Länder-Turnier gespielten Dinge weiter zu verfestigen und Automatismen einzuschleifen”, erklärt Heuberger. Nach dem Ausfall von Rechtsaußen Patrick Groetzki hat er sich bewusst für Kreisläufer Hendrik Pekeler entschieden, um diesen mit Patrick Wiencek wieder den Mittelblock der 6:0-Abwehr bilden zu lassen. „Das hat am vergangenen Wochenende gut funktioniert, und ich möchte die beiden jetzt auch gegen die starke tunesische Rückraumreihe sehen”, sagt Heuberger. „Patrick und Hendrik sind ein gutes Potenzial für die Zukunft.”
Alternativen im Abwehrzentrum sind Felix Danner und Oliver Roggisch. Schwerpunkt von Training und Testspielen wird die Detailarbeit an der Defensive sein. Heuberger: „Darauf aufbauend wollen wir unser gewohnt gutes Tempospiel forcieren - ich bin gespannt, wie wir das in Tunesien umsetzen können.”
Kapitän Oliver Roggisch wird am Samstag als 19. deutscher Handballer sein 200. Länderspiel bestreiten. „Oli hat sich in den letzten Jahren zum Führungsspieler entwickelt und ist deshalb auch Kapitän dieser Mannschaft geworden”, sagt Heuberger. „Er ist auf dem Feld ein Vorbild, was den kämpferischen Einsatz angeht. Und er ist es auch außerhalb in der Art, wie er vor allem mit den jungen Spielern umgeht, wie er die Mannschaft führt und deren Sprachrohr ist. Ich habe einen guten Draht zu ihm - das passt.”