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Abstiegskampf bei den Männern spannend wie nie

13.05.2013
13.05.2013 · Home, Verband, 3. Liga, Männer 3. Liga · Von: WZ

Abstiegskampf bei den Männern spannend wie nie

Spannend wie noch wie war der Abstiegskampf in drei der vier Staffeln der 3. Liga. Buchstäblich in letzter Minute fielen die Entscheidungen. Lediglich im Westen war der Abstiegskampf schon vor dem letzten Spieltag entschieden. Dafür war der Staffelsieg offen. Den sicherte sich der TSV Bayer Dormagen, der sich beim bisherigen Spitzenreiter VfL Edewecht mit 27:24 durchsetzte. Zweiter wurde der Leichlinger TV, der sich beim OHV Aurich vor 1150 Zuschauern mit 30:29 behauptete. 

Überhaupt war das Zuschauerinteresse an diesem letzten Spieltag recht groß. In sechs Spielen wurde die Marke von 1000 Besuchern überschritten. Einmal mehr war der HSC 2000 Coburg mit 1815 Zuschauern bei seinem 37:30-Erfolg über den ESV Lok Pirna der Zuschauerkrösus. 1573 Zuschauer fanden sich beim Nachbarschaftsduell zwischen dem VfL Potsdam und den Füchsen Berlin II ein, das Potsdam mit 32:28 gewann. Der Wilhelmshavener HV, auch einer der Zuschauermagneten, brachte es gegen den VfL Gummersbach beim 29:27 auf 1200 Zuschauer. 1100 Fans unterstützten den VfL Fredenbeck in seinem Abstiegskampf beim 38:29 über GWD Minden II, und ebenso viele waren in der Südgruppe beim Abstiegsduell zwischen der SG H2Ku Herrenberg und dem TSV Neuhausen/Filder anwesend, das die SG mit 32:31 für sich entschied.

In der Nordgruppe setzte sich die SG Flensburg-Handewitt II zwar mit 40:30 gegen Schlusslicht HSV Insel Usedom durch, doch der Sieg nützte nichts, da der VfL Fredenbeck ebenfalls gewann. Flensburg-Handewitt II muss neben HSV Insel Usedom und dem Stralsunder HV in die Oberliga zurück.

Obgleich schon abgestiegen, zeigten der LHC Cottbus und die HSG Pohlheim in der Ostgruppe noch einmal eine starke Leistung. Cottbus unterlag nur knapp mit 32:33 dem HC Elbflorenz, Pohlheim trotzte dem Staffelsieger und Aufsteiger DJK Rimpar sogar ein 24:24 ab. Das Hauptaugenmerk lag aber auch hier auf dem Abstiegsduell zwischen dem SV Auerbach und der HSG Gensungen/Felsberg. Vor 800 Zuschauern trennten sich beide Team 29:29. Zu wenig für die HSG Gensungen/Felsberg, die jetzt auch absteigen muss.

Mit dem TuS Wermelskirchen, der zurückzog, DJK SV Adler Königshof und ART Düsseldorf standen die Absteiger in der Westgruppe schon vor dem letzten Spieltag fest. Weder Königshof noch ART Düsseldorf konnten am letzten Spieltag für eine Überraschung sorgen. Düsseldorf unterlag beim OSC Rheinhausen mit 29:33, und Königshof musste sich beim VfL Gladbeck mit 37:39 geschlagen geben.

Vor dem letzten Spieltag waren in der Südgruppe noch vier Mannschaften  gefährdet. Der TV Hochdorf brachte sich durch ein 29:29 bei der SG Kronau-Östringen in Sicherheit. Der TV Groß Umstadt setzte sich bei TV Kirchzell mit 32:29 durch und erreichte ebenfalls das „rettende Ufer“. Das entscheidende Spiel fand zwischen der SG H2Ku Herrenberg und dem TSV Neuhausen/Filder statt. Nach dramatischem Kampf vor großer Kulisse gewann der Gastgeber knapp mit 32:31 und brachte sich selbst mit dem Erfolg in Sicherheit, stürzte aber den TSV Neuhausen/Filder zusammen mit dem SV Zweibrücken und der TSG Münster in die Oberliga.