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Enthusiasmus und Begeisterung: DHB-Frauenforum in Kassel ein Erfolg für alle Beteiligten

31.10.2014
31.10.2014 · Home, Verband · Von: DHB

Enthusiasmus und Begeisterung: DHB-Frauenforum in Kassel ein Erfolg für alle Beteiligten

Großer Erfolg in Kassel: Nach Abschluss des DHB-Frauenforums zeigten sich die ausrichtende DHB-Frauenkommission sowie die Teilnehmenden hochzufrieden mit den beiden Tagen. Sandra Polchow, die Frauenbeauftragte des Deutschen Handballbundes, lobte „den Elan aller Anwesenden und die Fülle an guten Ideen“. Auch Grit Jurack zeigte sich angetan. „Ich bin begeistert vom Enthusiasmus“, erklärte die deutsche Rekordnationalspielerin. „Es wurden viele gute Vorschläge für kleine und große Veränderungen und Projekte formuliert, die jetzt konkret angefasst werden müssen.“

Das DHB-Frauenforum soll „eine Initialzündung auf dem Weg zur WM 2017“ sein. Das hatte sich die Frauenkommission des DHB vor dem Wochenende Mitte Oktober in Kassel gewünscht. Das dürfte geglückt sein: Unter den 40 vorwiegend weiblichen Teilnehmenden, den Referentinnen und geladenen Gästen war die Stimmung durchweg positiv. Die Organisation hinsichtlich Durchführung, Auswahl der Themen und Gesamtkonzept kam an. Die Teilnehmenden empfanden es als „besonders positiv“, dass „das Frauenforum nicht als allgemeines Netzwerktreffen stattfand, sondern konkrete Themen besprochen und Aktionspläne erstellt wurden, deren Ergebnisse in die Arbeit in die Verbänden und Vereinen mitgenommen werden können“, wie Eva Wortmann das einstimmige Feedback wiedergab. 

Am Samstag wurde zunächst in vier Workshops gearbeitet: Dabei ging es um die Themen „Mentoring“, „Gewinnung von Schiedsrichterinnen“, „Unterstützung für  Trainerinnen“ sowie „Gewinnung und bessere Einbindung von Mädchen mit Migrationshintergrund“. Auch DHB-Präsident Bernhard Bauer stattete der Veranstaltung seinen Besuch ab und bedankte sich in seinem Grußwort für das Engagement aller Teilnehmenden. Am zweiten Tag stand dann nach einer Vorstellung der Projekte der DHB-Frauenkommission die Frauen-WM 2017 im Mittelpunkt des Austauschs.

Grit Jurack brachte ihre umfangreichen Erfahrungen in den angebotenen Workshops auch praktisch ein. „Die Bezeichnung Frauenkommission ist zunächst in meinen Augen nicht positiv besetzt und steht nicht für pragmatische Arbeitsansätze, die den Frauenhandball im Verbands- und Vereinsalltag weiterbringen. Da hat mich das Frauenforum wirklich überrascht“, so die deutsche Rekordnationalspielerin. „Ich hoffe, dass die Erwartungen nun nicht enttäuscht werden und es der Frauenkommission gelingt, weitere Unterstützung zu generieren, damit die vielen guten Anregungen in die Tat umgesetzt werden. Die WM 2017 im eigenen Land als großes Ziel kann uns für die Umsetzung der Ideen zur Förderung des Frauenhandballs nutzen, und dieses Thema wollen wir gemeinsam angehen.”

Auch Sandra Polchow zeigte sich nach den zwei arbeitsintensiven Tagen hochzufrieden. „Die Auswahl der angebotenen Themen ist uns gut gelungen. Die konsequente und sehr professionelle Umsetzung unseres dicht bestückten Programms kam gut an bei allen Beteiligten. Das freut mich sehr. Jetzt gilt es, die Ergebnisse zu dokumentieren und den dauerhaften praktischen Nutzen aus dem entstandenen Netzwerk zu ziehen“, erklärte die Frauenbeauftragte. 

Aufgabe der Frauenkommission und des DHB sei es nun, so Polchow, mit den Frauen und Männern, die sich am Frauenforum so intensiv beteiligt haben, auch langfristig zusammenzuarbeiten und den begonnenen Austausch aufrechtzuerhalten: „Wir wollen eine dauerhafte Plattform schaffen, auf der dieser Austausch fortgesetzt werden kann und wo wir für die Anliegen der Frauen und Männer in den Verbänden und Vereinen erreichbar sind. Mit dem DHB-Frauenforum haben wir einen wichtigen Baustein unserer Agenda mit Leben gefüllt und auf dem Weg zur WM 2017 einen ersten Schritt gemacht.“