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HVSH-Workshop Perspektive 2020

27.01.2014
27.01.2014 · Verband, Landesverbände, HV Schleswig-Holstein, Engagement · Von: PM

HVSH-Workshop Perspektive 2020

Wie sieht der Handball in Schleswig-Holstein im Jahr 2020 aus? Diese Frage beschäftigte Spitzenvertreter der Kreishandballverbände und das Präsidium des Handballverbandes Schleswig-Holstein. Hierzu stellte der Geschäftsführer des HVSH, Gert Adamski, eine Zukunftsprognose unter Berücksichtigung der demographischen Entwicklung vor. Es wurde schnell klar, dass „ALLE“ die im Handball aktiv sind, mitanpacken müssen, um den stetigen Mitgliederrückgang aufzuhalten und zu alter Stärke zurückzukehren.

Mitgliedergewinnung, Stärkung/Ausbau des Ehrenamtes, Ausbildungsinhalte und Strukturreformen im Handball sind Themen, mit der sich die Arbeitsgruppen unter der Leitung des Moderators Dr. Christian Kuhlmann über zwei Tage beschäftigt haben. Die konstruktive Arbeitsweise und der Zusammenhalt der Gruppe bewies, dass die große Handballfamilie keine Probleme kennt, sondern lösungsorientiert arbeitet und gemeinsam „Hand in Hand“ in die Zukunft geht. Dieser Teamgeist und die Identifikation mit der Problematik ließen Grenzen schwinden und verhalfen zum Lehrgangsmotto: „Handball braucht keine Grenzen - wir sind Handball!“

Es wurden, unter dem Lehrgangsmotto, tolle Konzepte für die weitere Zusammenarbeit entwickelt, die das Ziel haben den Handballverband Schleswig-Holstein „NEU“ und an die gesellschaftlichen Veränderungen zielgerichtet anzupassen. Besondere Themen wie Inklusion, Migration und Integration vom Handball in den Schulalltag sind Aspekte, die wir stärker in den Fokus rücken müssen. Hierzu hat Doris Birkenbach (Vizepräsidentin HVSH Frauen/Breitensport/Entwicklung) ihre Erfahrungen aus dem DHB präsentiert, die zeigten dass der HVSH am aktuellen Zeitgeschehen ist und weiter zielgerichtet die gesellschaftlichen Einflüsse berücksichtigen sollte. Auch die Thematik „Ehrenamt“ wurde ausgiebig analysiert und die ersten Ideen entwickelt. Der „Junior-Manager“ im Verein war eine der ersten Ideen, die unter der Leitung des HVSH durchgeführt werden soll. Hier kann sich der/die Sportler-/in verschiedene Zukunftsperspektiven anschauen bzw. typische Arbeitsweisen für eine spätere Tätigkeit im Verein und im Berufsleben aneignen.

Auch die Frage nach schlankeren und einheitlichen Verbandsstrukturen wurde erörtert und einem Fachgremium zur Untersuchung von Arbeitsabläufen und Qualitätsverbesserungen vorgelegt.

Das Fazit aus dem Seminar ist bei allen Teilnehmern großartig. Begeisterung löste besonders das „WIR-GEFÜHL“ aus. Eine einheitliche Sprache und gemeinsame Konzepte für eine bessere Zukunft im Handballbundesland Schleswig-Holstein. Besonderen Dank gilt es an dieser Stelle Dr. Christian Kuhlmann zu sagen, der über zwei Tage seinen ganzen Ehrgeiz und rhetorische Feuerwerke benutzte, um die Gruppe zielgerichtet zu formen und sie für die Zukunft 2020 vorzubereiten.