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Revanche für Hinspiel-Niederlage nicht gelungen - Ersatzgeschwächter HSV chancenlos gegen Bundesliga-Reserve

15.02.2016
15.02.2016 · 3. Liga, Frauen 3. Liga, Staffel Ost · Von: pm verein

Revanche für Hinspiel-Niederlage nicht gelungen - Ersatzgeschwächter HSV chancenlos gegen Bundesliga-Reserve

Die erhoffte Revanche für die 32:15 Hinspiel-Niederlage im Punktspiel der 3.Liga St. Ost bei der HSG Blomberg-Lippe II gelang dem HSV 1956 Marienberg leider nicht, sondern auch im Rückspiel mussten sich die ersatzgeschwächt aufgelaufenen HSV-Damen unerwartet deutlich mit 22:33 (7:18) geschlagen geben. Das Heimdebüt für die darüber logischerweise unzufriedene Trainerin Daniela Filip verlief damit nicht so, wie sie es sich gewünscht hatte.

„Durch zu viele technische Fehler und zu passives Verhalten in der Deckung haben wir nicht unsere krankheits- (Evelina Kalasauskaite) und verletzungsbedingten Ausfälle (Anne-Katrin Weingardt) kompensieren können. Außerdem konnten (Marcela Splechtova/ Elena-Bianca Grigore) krankheitsbedingt und Eva Kracmanova (Todesfall in der Familie) in der Woche nicht trainieren. Mit Ausfällen muss man aber leben und sie sind keine Entschuldigung für die Niederlage. Spielentscheidend war aber, dass bis auf Marcela Splechtova (Torschützenbeste des Tages mit 9/3 Toren) leider alle anderen nicht das eigene Leistungsvermögen abrufen konnten“, meinte die neue Steuerfrau auf der HSV-Bank zum verkorksten Spiel.

Ihr Team startete schlecht und lag mit 1:4 (8.) zurück. Eine Auszeit brachte auch nichts, sondern die Bundesliga-Reserve zog durch schwache Angriffs- und Abwehrleistungen der Bergstädterinnen mit 3:9 (16.) 6:14 ( (24.) davon und erhöhte ihren komfortablen Vorsprung durch einen direkt verwandelten Freiwurf nach dem Pausenpfiff sogar auf 17:8. Als die junge spielstarke HSG-Sieben sogar mit 22:12 ( 40.) dank druckvoller und schneller Angriffsaktionen und kompaktem Abwehrverhalten davonziehen konnte, schienen die Messen gesungen zu sein. Mit einem energischen Aufbäumen kamen die HSV-Damen aber wieder hoffnungsvoll zu 17:23 (45:04.) heran, zumal ein 6 Tore-Rückstand im Handball noch machbar ist. Dabei müsste aber alles optimal laufen und der Gegner von der Rolle kommen. Das war aber nicht der Fall, sondern die HSG-Sieben zog wieder mit 25:17 davon, behauptetet die Führung (29:21/53.) und baute sie sogar bis zum Schluss noch aus. „Positiv war, dass wir uns noch einmal herangekämpft haben. Die 2. Halbzeit (14:16) war besser. Aber inkonsequentes Verhalten in der Abwehr und Ladehemmung im Angriff verhinderte ein besseres Ergebnis. Erfreulich war auch, dass Dora Schneck auch nach ihrer langen verletzungsbedingten Pause wieder dabei war und zwei Spielerinnen aus unserer Zweiten zu ihren ersten Einsätzen kamen“, ergänzte Daniela Filip, die auf Grund der angespannten Personalsituation diesmal keine guten Bedingungen, sondern bei drei Neulingen auch eine „Team-Bastelaufgabe“ zu bewältigen hatte.

Der HSV spielte mit: Denise Reichel /Jessica Flemming/(Tor), Stephanie Gaitzsch (1), Eva Kracmanova(4/2), Marcela Splechtova (9/3), Lucie Hribova (3), Elena-Bianca Grigore (4), Vivian Dresel, Dora Schneck (1), Sylke Sowa. Zuschauer: 210, 7-m: HSV 6/5, HSG 4/3, Zeitstrafen: HSV 3, HSG 3, Schiedsrichter: David Große/ Sven Kreutz Sekretär: Katja Müller, Zeitnehmer: Tina Weigel.