Balingen-Weilstetten im Derby geben Frischauf Göppingen
Balingen-Weilstetten im Derby geben Frischauf Göppingen
Am Sonntagnachmittag trifft Tabellenführer JSG Balingen-Weilstetten auf den Tabellenvierten Frischauf Göppingen. Somit ist die Begegnung zwischen den Erstliga-Nachwuchsteams ein echtes Spitzenspiel.
Die Göppinger sind mit einer knappen 23:24-Niederlage bei einem der Meisterschaftsfavoriten Kronau-Östringen in die Saison gestartet. Es folgten drei Siege in Ostfildern, gegen Flein-Horkheim und in Pforzheim. Mit einem Heimsieg gegen die HSG Konstanz wollten sich die Grün-Weißen endgültig in der Spitzengruppe festsetzen. Doch an diesem Tag lief gar nichts zusammen und am Ende nahmen die Gäste nach einem deutlichen 32:24-Sieg beide Punkte aus der EWS-Arena mit. Trotzdem hat JSG-Trainer Tobias Hotz großen Respekt vor dem Gegner. „Bis auf den Ausrutscher gegen Konstanz hat Göppingen bisher stark gespielt, das wird eine richtige Aufgabe für uns“. Zumal nach den letzten fünf Begegnungen der beiden Mannschaften dreimal Göppingen den Sieg bejubeln durfte.
Für die JSG läuft es nach bisher fünf Spieltagen optimal und so steht man als einziges Team in der Südstaffel mit der makellosen Ausbeute von 10:0 Punkten da. Doch nur im Spiel gegen Pforzheim konnte die Mannschaft über volle 60 Minuten überzeugen. In Konstanz musste in den letzten 15 Minuten noch ein Fünf-Tore-Rückstand zum 33:32 gedreht werden und beim letzten Spiel bei der SG Ottenheim/Altenheim gab die JSG eine Führung mit fünf Toren nach 38 Minuten fast noch her. Sieben Minuten später waren die Südbadener beim 21:22 wieder auf ein Tor dran bevor die Jungs aus Balingen und Weilstetten wieder ernsthafter zur Sache gingen und mit einem starken Endspurt noch einen deutlichen 35:26 Sieg heraus werfen konnten. Doch gerade diese Leistungsschwankungen treiben dem Trainerteam Hotz und Foth immer wieder die Schweißperlen auf die Stirn. „Gegen eine Mannschaft wie Göppingen können wir uns solche Aussetzer nicht leisten, die spielen nämlich konstant über 60 Minuten ihren Stiefel herunter und brechen am Ende nicht ein“, meint Hotz.