Deutliche Lemgoer Niederlage gegen Essen
Deutliche Lemgoer Niederlage gegen Essen
Bis zur Pause lief vieles nach Plan bei der A-Jugend von Handball Lemgo im Spiel gegen Essen. Das Team von Leif Anton erspielte sich mehrmals die Führung, der TuSEM hielt dagegen und so ging es leistungsgerecht mit einem Unentschieden in die Pause. Allerdings lief in der zweiten Halbzeit bei den Gastgebern nicht mehr viel zusammen. Essen setzte sich direkt nach der Pause auf fünf und mehr Treffer ab. Lemgo kam nicht mehr zurück und musste am Ende in eine deutliche 25:37-Niederlage einwilligen.
Die erste Halbzeit in der Bundesliga-Partie zwischen Handball Lemgo und dem TuSEM Essen gestaltete sich ausgeglichen, mit leichten Vorteilen für den Gastgeber. „Wir haben 7:4 geführt, es ging alles sehr gut auf. Wir haben sehr gut 6:0 gedeckt“, zeigte sich Lemgos Trainer Leif Anton zufrieden mit dem Start in die Partie. Kurz vor der Pause setzte sich Lemgo wieder auf zwei Treffer ab (12:10), in die Pause ging es dann mit 13:13.
Mit Beginn der zweiten Halbzeit bot sich den Zuschauern allerdings ein komplett anderes Bild. Lemgo startete schlecht in die zweiten dreißig Minuten. Die Gäste erzielten schnell fünf Treffer in Folge und setzten sich beim 18:13 erstmals deutlich ab. Erst nach über fünf Minuten kam auch Lemgo zum ersten Treffer. Diesem Rückstand rannte Lemgo hinterher, nach 43 Minuten erhöhte der TuSEM gar erstmals auf sechs Treffer und spätestens eine Viertelstunde vor dem Ende der Partie zeichnete sich die Niederlage der Lipper ab, denn Essen setzte sich nun auf 24:17 nach vorne.
Auch nach der dritten Auszeit – Lemgo agierte zum wiederholten Mal in Überzahl – konnten die Jungs ihre Chancen nicht immer nutzen. Essen erhöhte weiter, in der 47. Minute stand es bereits 17:26. Til Kirsch konnte zwar kurzzeitig wieder auf acht Tore verkürzen, doch am Ende zeichnete sich eine klare Niederlage für die Lipper ab, denn der TuSEM erhöhte auf zehn, elf und zwölf Treffer. Lemgo unterlag deutlich mit 25:37 und verpasste damit vorerst die vorzeitige Qualifikation für die Bundesliga im nächsten Jahr.
Versprach das Spiel nach der ersten Halbzeit noch einen engen Kampf, verpufft direkt nach der Pause die Spannung im Spiel. „Den Fight habe ich mir auch erhofft und dafür haben wir auch alles getan in der Vorbereitung. Man muss ganz einfach sagen, dass dieses Spiel auch in der Deutlichkeit weniger taktisch zu erklären ist, sondern einfach damit, dass wir es in unserer Mannschaft nicht geschafft haben, mit vielleicht auch mal kleineren Rückschlägen wie der Verletzung von Linus Geis oder ein, zwei Toren, die wir unnötig in Folge kriegen, umzugehen“ gab Lemgos Trainer Leif Anton nach dem Spiel zu Protokoll.
„Und was mich viel mehr wirklich ärgert ist, dass wir das als Mannschaft nicht kompensieren, sondern jeder in sich zusammenbricht, jeder seine Fehler macht und man sich dann dem Schicksal ergibt. Und das verärgert mich wirklich, weil ich als Trainer versuche, das immer vorzuleben“, so Lemgos Trainer. „Das ist heute in der zweiten Halbzeit leider völlig in die falsche Richtung gegangen und dann kommt so ein Ergebnis, was nicht erklärbar ist, gegen einen angeschlagenen Gegner wie Essen zustande.“
Nach Ostern spielt die A-Jugend am 2. April beim ART Düsseldorf.
Handball Lemgo: Benjamin, Clever; L. Pieper, Krause 1, Krüger, Philipp, Brüggemeier, Geis 1, Kirsch 5, M. Pieper 1, Aust 6/1, Lang 2, Jebram 1, Brass 8.