Leipzig gelingt gegen Berlin fast die Sensation
Leipzig gelingt gegen Berlin fast die Sensation
Die A-Jugend des SC DHfK Leipzig verliert beim Bundesliga-Tabellenführer Füchse Berlin 32:35. Entscheidung erst kurz vor dem Schlusspfiff.
Sie waren in einer offenen und spannenden Partie ganz nah dran an der Sensation, doch am Ende hatte die A-Jugend des SC DHfK Leipzig das Spiel gegen den Deutschen Meister 2013 und bisher verlustpunktfreien aktuellen Tabellenführer Füchse Berlin erwartungsgemäß mit 32:35 (Halbzeit 18:16) verloren.
Bereits der Start in das Duell in der Füchse Town, dem neuen Trainingszentrum der Berliner, verlief für die Sachsen ausgesprochen gut. Früh wurde deutlich, dass die Partie einen nicht so eindeutigen Verlauf nehmen würde, wie es in dieser Saison schon geschehen (Minden gegen Berlin 24:44, Potsdam gegen Berlin 24:47). Leipzig besann sich auf die eigenen Stärken und konnte so in der Anfangsphase kontinuierlich Torerfolge erzielen. In der Defensive bereitete der Angriff der Berliner allerdings immer wieder Kopfzerbrechen. Besonders der junge Nils Gugisch offenbarte mit insgesamt neun Toren Schwächen im Abwehrverhalten.
Auf Leipziger Seite gab es aber ebenfalls sehr positive Angriffsleistungen. Bob Hanning, DHB-Vizepräsident und A-Jugend Trainer der Füchse Berlin, erkannte das und ließ gegen Alex Winkler sowie Sebastian Naumann in Halbzeit zwei offensiv verteidigen. Durch die 4:0+2-Deckungsvariante der Berliner kamen neue Aufgaben auf den Leipziger Angriff zu, und besonders Robin Hoffmann überzeugte mit der starken Quote von neun verwandelten Würfen aus elf Versuchen. So schafften die Messestädter nach einem zwischenzeitlichen Rückstand sogar nochmals die Führung (28:29, 52. Minute). Doch in der Schlussphase konnten die Füchse aus Berlin durch eine Energieleistung beide Punkte zu Hause behalten.
DHfK-Trainer André Haber: „Wir haben heute einen starken Kampf geboten. Durch hohen Einsatz konnten wir heute mit dem Tabellenführer 55 Minuten lang mithalten. In der ersten Halbzeit hat mich unser Angriffsspiel in der Verbindung mit hoher Konsequenz überzeugt. Leider offenbarten sich wieder Probleme im Abwehrbereich, die wir langfristig in den Griff bekommen müssen. Dabei darf es keine Rolle spielen, welche Formation antritt, denn nur als Mannschaft werden wir unser Ziel Platz sechs erreichen.“
Erneut mussten die Leipziger eine knappe Niederlage verkraften und stecken nun mittendrin im turbulenten Mehrkampf um die direkte Qualifikation für die Jugendbundesliga in der nächsten Saison. Am kommenden Samstag ist der MTV Braunschweig um 16 Uhr in der Sporthalle am Rabet zu Gast.
SC DHfK Leipzig: Reinholz, Kirsten; Meiner 1, Deubner 2, Winkler 8/2, Dietze 4, Prautzsch 1, Naumann 4, Hoffmann 9, Reinholz, Kügler 1, Jungemann 2, Hönicke
Spielfilm: 1:4, 4:7, 11:12, 14:14, 16:18 - 19:21, 24:22, 27:23, 28:29, 30:29, 32:31, 32:31, 35:32