Württembergisches Derby zum Saisonauftakt in der Jugendbundesliga
Württembergisches Derby zum Saisonauftakt in der Jugendbundesliga
Im ersten Punktspiel empfängt die JSG Balingen-Weilstetten am Sonntag die HSG Ostfildern. Die HSG Ostfildern hat sich zum ersten Mal für die A-Jugend-Bundesliga qualifiziert, gehört jedoch mit dem Jahrgang 98/99 seit Jahren mit zu stärksten Mannschaften im Handballverband Württemberg. So holte sich die HSG in der letzten Saison den württembergischen Meistertitel und gewann den Baden-Württemberg-Pokal.
Die HSGler gehen mit großer Euphorie in das Abenteuer Bundesliga und wollen natürlich möglichst viele etablierte Gegner ärgern und ihnen das Leben schwer machen. Die JSG geht als Titelverteidiger in die Saison und trifft dabei auf viele Gegner, die schon im letzten Jahr im Oberhaus spielten. Aus Württemberg sind FA Göppingen, die JSG Echaz-Erms, JH Flein-Horkheim und der TV Bittenfeld dabei. Die badischen Vertreter sind wie üblich die SG Pforzheim/Eutingen und die SG Kronau-Östringen. Vom Südbadischen Verband sind die Vereine HSG Konstanz, SG Ottenheim/Altenheim und die SG Meißenheim/Nonnenweiler qualifiziert. Die Pfälzer vom SV Zweibrücken komplettieren die Zwölferstaffel.
Am Ende qualifizieren sich die ersten Beiden für das Viertelfinale um die Deutsche Meisterschaft. Die ersten Sechs der Tabelle haben dann wieder das Startrecht für die nächste Saison in der Tasche. Nach einer perfekten letzten Runde, die das Team der Trainer Tobias Hotz und Christoph Foth ungeschlagen mit dem Süddeutschen Meistertitel beendete, wird es dieses Jahr schwer werden. Zu den Favoriten zählt Hotz die üblichen Verdächtigen Kronau-Östringen, Pforzheim/Eutingen und Zweibrücken aber auch Ottenheim/Altenheim, die sich mit diesem Jahrgang in der B-Jugend den Baden-Württembergischen Titel holten. Natürlich will er mit seiner Mannschaft auch vorne mitspielen, die Vorbereitung verlief gut und alle Spieler sind fit und heiß auf das erste Spiel. Der letzte Test beim Euro-Gold-Cup verlief sehr positiv, mit Siegen unter anderem gegen Berlin und Magdeburg. „Darauf können wir uns jedoch nicht ausruhen, wir dürfen nicht glauben, wer Berlin schlägt, gewinnt dann ganz locker gegen Ostfildern“, warnt Hotz.