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HANDBALL-STARS GO SCHOOL im Fürther Hardenberg-Gymnasium

24.04.2013
24.04.2013 · Jugend · Von: PM

HANDBALL-STARS GO SCHOOL im Fürther Hardenberg-Gymnasium

Heutiger Stopp der HSGS-Tour 2013 war in der Stadt Fürth in Franken. Dass es in der Region um Fürth und Nürnberg nicht nur um Fußball geht, wollte uns Julia beweisen. „Viele hier sind schon handballbegeistert, aber wir haben unter den Schülerinnen, Schülern und Lehrern eben auch Handballignoranten“, berichtet die Schülerin der 9a des Hardenberg-Gymnasiums. Daher bewarb sie sich bei HANDBALL-STARS GO SCHOOL (HSGS), um den Handballsport noch bekannter zu machen - mit Erfolg.

Da kann also nur ein Star weiterhelfen, um dem Handball an der Schule einen wichtigen Impuls zu geben. Mit dem HSGS-Team kam Henning Fritz um 8 Uhr in die Sporthalle. Ein Handball-Star, der sogar 2004 als erster Torhüter Welthandballer wurde. Eine Auszeichnung, die wirklich nur den allerbesten der Handballzunft zuteil wird. In zahlreichen Partien in seiner Karriere war er die Versicherung für sein Team. Mit dem SC Magdeburg und dem THW Kiel gewann er zahlreiche Titel, unter anderen wurde Fritz fünfmal Deutscher Meister und gewann 2007 auch die Champions League. Zudem war er in der Nationalmannschaft äußerst erfolgreich und stets ein wichtiger und entscheidender Rückhalt - und das vor allem bei der Weltmeisterschaft 2007 in Deutschland, als er ein Garant für den Titelgewinn war.

Auch den Jugendlichen in der Halle war bewusst, welche Persönlichkeit des Handballs bei ihnen zu Gast war. Von Anfang an waren sie hochmotiviert und aufmerksam, um so viel wie möglich zu lernen. Mit kleinen Tipps konnte Fritz immer wieder auftrumpfen. Zudem nutzte er auch die Erwärmung, um einige Elemente zu integrieren, die nicht nur wichtig für die Spieler, sondern auch für einen Torhüter sind. 

Das Highlight für alle war ein Siebenmeter-Werfen gegen Fritz. Dass er ein richtiger „Siebenmeter-Killer“ ist, zeigte er in Athen im Viertelfinale der Olympischen Spiele, als er gegen Spanien gleich vier Würfe parieren konnte und damit den Weg ins Halbfinale bereitete. Aber tatsächlich schafften einige Schülerinnen und Schüler ihre Würfe erfolgreich im Tor zu versenken, so dass er am Ende voller lobender Worte für die Athleten war: „Ich hätte nicht gedacht, dass ihr so gut seid - Respekt!

Die übrigen Schülerinnen und Schüler konnten sich in der Zwischenzeit auf dem Schulhof ausprobieren. In der Sonne wurde der Ball geworfen, gedribbelt und mit ihm gerannt. Die „Speed-Station“ sorgte für besonders viel Aufmerksamkeit. Mit Hilfe einer Lichtschranke wird hier die Zeit gemessen, während die Schülerinnen und Schüler durch einen kleinen Parcours prellen. Geschicklichkeit, Geschwindigkeit und Ballgefühl - alle wichtigen Fähigkeiten eines Handballers sind hierbei gefragt. Schnell versammelten sich die Schülerinnen und Schüler um die Anlage und versuchten sich immer wieder zu unterbieten. Die von Julia gewünschte Euphorie für ihren Handballsport kam heute bei allen auf, sei es als Aktiver oder auch als lautstarker Anfeuerer, alle zeigten sich begeistert.

Am kommenden Montag startet mit Markus Baur ein weiterer Weltmeister von 2007 in HSGS-Saison - er wird im Pestalozzi-Gymnasium München vor Ort sein.

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