Integration: HVN auf der Suche nach „Best-Practise-Modellen”
Integration: HVN auf der Suche nach „Best-Practise-Modellen”
Gleichstellung im Grundsatz, Integration im Speziellen - Themen, mit denen sich der von Wolfgang Ullrich, Präsident des Handball-Verbandes Niedersachsen, im November ins Leben gerufene Arbeitskreis beschäftigen soll. Nach der konstituierenden Sitzung wollen die Mitarbeiter jetzt ans Eingemachte gehen. Ullrich und Co. suchen so genannten Best-Practise-Modelle, zunächst speziell im Bereich der Integration von Menschen mit Migrationshintergrund und der von Menschen mit Behinderungen.
„Wir müssen nicht immer wieder versuchen, das Rad neu zu erfinden. Wenn etwas funktioniert, sollte man es auch kommunizieren, um es anderen zugänglich zu machen“, hatte der Präsident schon im November formuliert. Konkret suchen Wolfgang Ullrich und Mitstreiter jetzt Modelle und Ideen, Mitbürgern mit Migrationshintergrund und Menschen mit Behinderungen die Teilhabe am (Handball-)Sport zu ermöglichen. „Alle Gliederungen und Vereine sind aufgefordert, uns ihre eigene Erfahrungen mitzuteilen.“ Willkommen seien genauso Anregungen aus anderen Sportverbänden beziehungsweise von sportfremden Organisationen. Der Präsident fordert auf zum gezielten Blick über den Tellerrand.
Angedacht sei, sich im Arbeitskreis noch im Frühjahr 2014 mit den Best-Practise-Modellen zu beschäftigen, und im Arbeitskreis darüber zu beraten, ob und in welcher Form die Modelle gegebenenfalls übernommen werden können.
Ullrich: „Wir dürfen nicht den Fehler machen, zu versuchen, neue Projekte von vornherein landesweit zu installieren.“ Niedersachsen brauche Leuchttürme, von denen Signalwirkung ausgeht. „Davon kann man auch im Sport nie genug haben.“
Ansprechpartnerin: Imke Siemens, Tel. 0511/989950, imke.siemens@hvn-online.com