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Mehrwerte für die Handballjugend: FDDH denkt über neue Fördermöglichkeiten nach

18.04.2013
18.04.2013 · Jugend, FDDH · Von: oti

Mehrwerte für die Handballjugend: FDDH denkt über neue Fördermöglichkeiten nach

Der Freundeskreises des Deutschen Handballs (FDDH) stellt die Vergabe von Fördergeldern an die Jugendabteilungen des Deutschen Handballbundes und seiner Landesverbände auf den Prüfstand - und folgt damit einer Empfehlung aus den Reihen der Mitglieder während der Jahreshauptversammlung in Hamburg. Das meldet der FDDH-Vorstand im Nachgang aus der Zusammenkunft am Sonntag. 

Im Beisein von Karl-Friedrich Schwark, dem Vorsitzenden des Handball-Regionalrates und damit Vertreter der Landesverbände im Präsidium des Deutschen Handballbundes (DHB), sowie DHB-Vizepräsident Jugend, Georg Clarke, empfahlen die Mitglieder, den Fokus zukünftig verstärkt auf Projekte mit Modellcharakter zu legen, aber genauso durch Fördermodelle zur Entwicklung von Projekten mit Mehrwerten für die Handballjugend zu motivieren. 

Henning Opitz, alter und neuer Vorsitzender des Freundeskreises: „Alle Förderzusagen, die wir für dieses Jahr getroffen haben, bleiben von möglichen neuen Verfahren unberührt. Wir suchen jetzt das Gespräch mit der DHB-Jugend, um gemeinsam die Machbarkeit der Anregung zu prüfen.“

Unvorbereitet trifft die Anregung aus den Mitgliederreihen den Vorstand nicht. Laut Georg Clarke, vom Präsidium entsandter DHB-Vertreter im FDDH-Vorstand, sei bereits während der Vorstandssitzung im März am Rande des Länderpokal-Finales der männlichen Jugend in Rotenburg an der Fulda über eine mögliche neue Förderstruktur beraten worden.

Henning Opitz: „Engagement für spezielle Vorhaben versetzt uns in die Lage, auch projektbezogene Spenden einzuwerben.“ 

193 Förderer haben sich aktuell im Freundeskreis des Deutschen Handballs organisiert, darunter 21 von 22 Landesverbänden des Deutschen Handballbundes. Steigt die Zahl der juristischen Personen unter den Mitgliedern seit 2010 kontinuierlich, ist die der persönlichen  seit der letzten Jahreshauptversammlung trotz intensiver Werbemaßnahmen leicht rückläufig.

Die Entwicklung des Spenden- und Beitragsaufkommens bezeichnet der Vorsitzende als positiv. „Addiert man deren Werte, kommt man im Berichtszeitraum auf stolze 76.303 Euro.“ 2013 werden Maßnahmen der Handballjugend im Deutschen Handballbund und der Landesverbände mit 25.000 Euro unterstützt. Opitz: „Seit Gründung des Freundeskreises werden wir Ende des Jahres weit über 300.000 Euro der Handballjugend zur Verfügung gestellt haben.“  

Die Handballjugend habe für das aktuelle Geschäftsjahr Förderwünsche im Wert von über 100.000 Euro an den Freundeskreis herangetragen. Opitz: „Motivation für uns, weiter Mitglieder und Sponsoren zu akquirieren.“ 

Karl-Friedrich Schwark sagte dem Freundeskreis-Vorstand für das DHB-Präsidium Unterstützung zu: „Wir hoffen, dass wir die Mitgliederzahlen weiter positiv entwickeln können; zum Wohle der Handballjugend. Daran arbeiten wir.“ Die Mitglieder des FDDH forderte Schwark auf, im Engagement nicht nachzulassen.

An Ideen und Handlungsempfehlungen für die Arbeit und die Bildung von Schwerpunkten bei möglichen zukünftigen Förderprojekten mangelte es während der Jahreshauptversammlung am Sonntag in Hamburg nicht - erst recht nicht mit Blick auf das Jahr 2017. Dann ist der Deutsche Handballbund Gastgeber der 23. Handball-Weltmeisterschaft der Frauen. FDDH-Ehrenmitglied Erika Petersen: „Grund genug, sich um den Mädchenhandball zu kümmern.“