Doppelter Punktgewinn gegen Flensburg-Handewitt II
Doppelter Punktgewinn gegen Flensburg-Handewitt II
Die HSG Varel-Friesland hat am Abend ihr Heimspiel gegen die SG Flensburg-Handewitt II mit 27:20 gewonnen. Beste Torschützen vor 560 Zuschauern in der Manfred-Schmidt-Sporthalle waren Nick Witte (6/3 Tore) bei der SG und Oliver Staszewski (7/1) bei der HSG.
Zwei Fehlwürfe zu Beginn und das erste Tor durch den Gast: Es war kein Auftakt nach Maß für die HSG, aber was dann kam, begeisterte die Zuschauer in Altjührden. Die Angriffe wurden gut ausgespielt und konsequent abgeschlossen. In der Abwehr zeigt André Seefeldt im Tor wieder einmal eine grandiose Leistung, so dass die HSG-Spieler das 0:1 nach elf Minuten in ein 5:1 gedreht hatten. Erst jetzt kommt der Gast etwas besser ins Spiel und verkürzt zunächst. Doch die HSG lässt nicht nach und hat Erfolg: Immer wieder schließen die Spieler von Trainer Andrzej Staszewski die Angriffe mit einem Tor ab und machen dabei die bisherige Abschlussschwäche vergessen. Über 7:3 und 11:5 legen die Vareler schließlich unter dem Applaus der Vareler Fans bis zum 14:6 vor. Doch eine doppelte Unterzahl bremst die HSG etwas aus, so dass es beim Stand von 15:9 in die Pause geht.
Im zweiten Abschnitt legt die HSG nach, aber dann kommt es, wie es kommen muss: Die Abwehr lässt mehr zu, was die gut ausgebildeten Spieler der Flensburger kaltschnäuzig zu Toren nutzen. Auch im Angriff fehlt den jungen Varelern nun die Präzision, so dass die Schleswig-Holsteiner nun Tor um Tor verkürzen können. In der 44. Minute ist der Vorsprung beim Stand von 18:16 auf zwei Tore zusammen geschmolzen. Doch das HSG-Team behält die Ruhe und das macht jetzt den Unterschied. Zwar bleibt Flensburg dran, doch der Gast hat sein Pulver verschossen. Seefeldt hält wieder stark und im Angriff treffen jetzt die HSG-Spieler wieder das Tor. In den letzten zehn Minuten gelingt den Staszewski-Schützlingen fast alles und so gewinnt die HSG Varel-Friesland gegen die SG Flensburg-Handewitt II mit 27:20-Toren.
Gästetrainer Till Wiechers gratulierte der HSG zu einem verdienten Sieg, was Trainer und Mannschaft der HSG gerne annahmen. „Heute hat die Mannschaft praktisch 60 Minuten alles das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten“, freute sich HSG-Trainer Staszewski. „Wir hatten heute drei gefährlich Rückraumspieler – das hat uns sehr geholfen“.
Am kommenden Wochenende muss die HSG eine sehr weite Reise antreten: Am Samstag um 19.30 Uhr ist die HSG VArel-Friesland beim Stralsunder HV zu Gast.
HSG Varel-Friesland: Seefeldt, Legler; Wiedenmann (2), H. Janßen (1), Schinnerer, Langer (n.e.), Linda (4/1), Staszewski (7/1), Mikeci (6), Bitter (1), Lemke (4), Schweigart (1), Nijland (n.e.), Libergs (1).