HF Springe in Großburgwedel gehörig unter Zugzwang
HF Springe in Großburgwedel gehörig unter Zugzwang
Auch wenn es lange Zeit nicht danach aussah - die Handballfreunde Springe kamen beim 26:25 (15:10)-Sieg bei TS Großburgwedel in der Schlussphase noch einmal ganz gehörig unter Zugzwang. Großburgwedel hatte es im Wesentlichen den 12/1 Toren von Maurice Lungela zu verdanken, dass die Partie am Ende für den Zweiten der 3. Liga Nord noch einmal spannend wurde. Wesentlich leichter hatte es da schon der Tabellenführer SV Henstedt-Ulzburg. Der verteidigte mit 28:20 (14:12) seine führende Position beim Aufsteiger ATSV Habenhausen souverän. Das Rennen um den Aufstiegsplatz wird zwischen diesen beiden Teams entschieden, auch wenn GWD Minden II mit dem 33:24 (15:10) beim Aufsteiger MTV Altlandsberg eine Duftmarke setzte.
Die anderen Teams nahmen sich untereinander die Punkte ab. So musste der zuletzt so starke SV Beckdorf bei der TSV Burgdorf II eine unerwartete 30:32 (13:17)-Niederlage einstecken, und auch die Füchse Berlin II gaben beim 28:28 (15:14) vor heimischer Kulisse gegen den VfL Potsdam einen Punkte ab.
Am Tabellenende spitzt sich die Lage für den MTV Altlandsberg und den VfL Fredenbeck nach den neuerlichen Niederlage weiter zu. Der VfL Fredenbeck war bei der HSG Handball Lemgo II beim 27:38 (16:18) chancenlos. Schlecht sieht die Lage auch für den ATSV Habenhausen aus. Aber auch der spielfreie Oranienburger HC und der SV Mecklenburg-Schwerin, der gegen den THW Kiel II mit 30:34 (16:16) unterlag, müssen sich noch gewaltig strecken, um nicht in den Abstiegssog zu geraten.