Groß-Umstadt erwartet Tabellenzweiten Bernburg
Groß-Umstadt erwartet Tabellenzweiten Bernburg
Zwei Siege gegen direkte Tabellenkonkurrenten, eine Niederlage gegen den Tabellendritten - und jetzt kommt mit dem SV Anhalt Bernburg der aktuelle Tabellenzweite der 3. Liga Ost zum TV Groß-Umstadt in die Heinrich-Klein-Halle (Sonntag, 2. Februar, 17 Uhr).
Das Spiel in Kirchzell wurde analysiert, zu krass war der Leistungsabfall in den ersten fünf Minuten nach der Halbzeitpause und muss der Mannschaft von Trainer Tim Beckmann eine besondere Lehre sein. Gegen Mannschaften aus der vorderen Region genügen eben fünf schwache Minuten, um einzubrechen und um ein Spiel zu verlieren.
Gegen Bernburg kann die Parole nur lauten: Einsatz, Kampf, höchste Aufmerksamkeit und 100-prozentige Bereitschaft über 60 Minuten - nur so hat der TVG eine kleine Chance gegen Bernburg zu bestehen. TVG-Teammanager Michael Blechschmitt: „Das wird nicht einfach, zumal uns das Verletzungspech weiter anhängt, denn in Kirchzell zog sich Rechtsaußen Nils Kwiatkowski einen Bruch des Mittelfußes zu und wird acht Wochen ausfallen. Immerhin haben wir es aber in der Vorrunde geschafft, in Bernburg einen Punkt zu holen, 23:23 war damals der Endstand in einer kampfbetonten Partie und einem wahren Hexenkessel.“
Trainer Beckmann: „Die Mannschaft aus Bernburg ist mit eines der drei, vier Top-Teams in der Liga. Sie haben die vergangenen zwölf Partien nicht mehr verloren, in Wallau gewonnen und absolut souveräne Spiele gezeigt. Auf Grund dieser Leistung haben wir großen Respekt, aber wir haben auch richtig Lust, uns mit einer solchen Mannschaft zu messen. Sie verfügen über sehr gute Einzelspieler und haben im Angriffs- wie Abwehrspiel ein klares Konzept. Einzelspieler hervorzuheben, würde dem Team nicht gerecht werden. Obwohl wir der klare Außenseiter sind, haben wir uns darauf verständigt, dass wir dieses Spiel unbedingt gewinnen wollen. Wir brauchen jeden Punkt und können es mit Sicherheit auch schaffen, gegen ein solches Team auf gleicher Augenhöhe zu spielen und konkurrenzfähig zu sein. Wir werden alles geben, um in eigener Halle für eine solche Überraschung sorgen zu können.“