HSG Hanau kann in Coburg Meilenstein im Abstiegskampf setzen
HSG Hanau kann in Coburg Meilenstein im Abstiegskampf setzen
Die HSG Hanau kann am Samstag in der 3. Handball-Liga Ost einen großen Schritt Richtung Klassenerhalt machen. Um 18 Uhr tritt das Team von Trainer Patrick Beer beim HSC Coburg II an. Der Coach erwartet dabei einen „heißen Tanz“, schließlich hat das Spiel für den Gastgeber „Endspielcharakter“.
Mit 16 Punkten rangiert die Bundesliga-Reserve der Coburger gemeinsam mit Leipzig auf dem ersten Abstiegsrang. Nach der überraschend hohen 17:30-Niederlage in der Vorwoche beim TV Gelnhausen haben die Coburger einiges gutzumachen. Zumal angesichts eines sehr schweren Restprogramms nur ein Sieg die Chancen auf den Klassenerhalt am Leben erhält.
Beer erwartet daher einen hochmotivierten Gastgeber, der noch einmal alles in die Waagschale schmeißen dürfte. Zuletzt kehrten zwei verletzte Spieler wieder in den Kader der Coburger zurück, so dass sie auch personell aus dem Vollen schöpfen können. Wer zudem aus dem Erstligakader dazustoßen wird, ist offen. „Coburg hat wieder Alternativen und sehr erfahrene Spieler im Team“, warnt Beer vor dem Gegner.
Selbst kann der Hanauer Coach aus dem Vollen schöpfen. Bis auf Jan-Eric Ritter dürften alle Spieler die Fahrt nach Coburg mitmachen. Die Pleite gegen Spitzenreiter Elbflorenz nach sechs Spielen ohne Niederlage ist längst abgehakt, zumal man sich gegen die Millionentruppe aus Dresden sehr achtsam aus der Affäre gezogen hat. „Wir wollen gegen Coburg unsere Stärke auf die Platte bringen, dann ist ein Sieg möglich“, sagt Beer.
Mit 21 Zählern liegt die HSG Hanau fünf Spieltage vor Schluss derzeit mit fünf Punkten Vorsprung auf Leipzig und Coburg auf dem zehnten Tabellenplatz. Am 9. April ist Leipzig in der Main-Kinzig-Halle zu Gast. Mit einem Sieg gegen Coburg hätte man dann die große Chance vor heimischem Publikum vorzeitig den Klassenerhalt perfekt zu machen.