3ed98289091cce1.jpg

Selbst belohnen - SG H2Ku Herrenberg möchte gute Phasen gegen die TGS Pforzheim über die volle Spielzeit zeigen

29.01.2016
29.01.2016 · 3. Liga, Männer 3. Liga, Staffel Süd · Von: pm verein

Selbst belohnen - SG H2Ku Herrenberg möchte gute Phasen gegen die TGS Pforzheim über die volle Spielzeit zeigen

Für die SG H2Ku Herrenberg geht es am Samstag mehr als nur um zwei Punkte. Gegen die TGS Pforzheim will der Drittligist aus dem Gäu in der heimischen Markweghalle ab 20 Uhr den Beweis erbringen, die zuletzt phasenweise guten Leistungen auch einmal über die volle Spieldistanz anzubieten.

Gut gespielt und doch verloren. Sieben torlose Minuten brachen der SG H2Ku am vergangenen Samstag beim TV Germania Großsachsen sportlich das Genick. Das 28:32 in Nordbaden bedeutete zugleich einen weiteren Rückschlag im Kampf um den Klassenverbleib in Liga Drei. Und doch gab es Lichtblicke, die es nun in die kommenden Spiele mitzunehmen gilt.

Soll das kleine Fünkchen Hoffnung auf den Klassenerhalt vielleicht doch noch zu einem richtigen Feuer lodern, muss am Samstag ohne Wenn und Aber ein Sieg her. Ob eine angeschlagene TGS Pforzheim dafür der richtige Gegner zur richtigen Zeit ist, bleibt aber abzuwarten. Für das Team von Trainer Andrej Klimovets ist die bisherige Saison wohl relativ enttäuschend gelaufen. Mit 19:17 Punkten rangieren die Goldstädter zwar im vorderen Mittelfeld, der Meisterschaftszug ist aber schon lange abgefahren. Selbst der zweite Tabellenplatz, der zu einer möglichen Zweitligarelegation berechtigen würde, ist bereits fünf Punkte entfernt. Der momentane Tiefpunkt war dabei das 20:28 am letzten Wochenende in eigener Halle gegen den Vorletzten SV Zweibrücken. Vor allem die erste Halbzeit mit nur vier eigenen Treffern ließ die Verantwortlichen doch ratlos zurück.

Das bisherige Abschneiden der TGS Pforzheim verwundert umso mehr, wenn man einen Blick auf den Kader wirft. Mit Spielern wie Daniel Sdunek, Valentin Hörer, Nils Brandt oder natürlich auch Florian Taafel war der Tabellensechste von nicht Wenigen im Vorfeld der laufenden Saison in den Stand eines Meisterschaftsmitfavoriten erhoben worden.

Trotz des wechselhaften Auftretens bisher betritt die Klimovets- Truppe natürlich trotzdem als klarer Favorit am Samstag das Parkett der Herrenberger Markweghalle. Die Zielstellung des Gastgebers kann trotzdem nur Sieg lauten. Man braucht momentan keine prophetischen Gaben zu haben, um zu erkennen, dass der Zug Richtung Klassenerhalt derzeit ohne die SG H2Ku unterwegs ist. Ob ein Sieg am Samstag die Chancen in der Tabelle erhöht, ist zwar nicht vorherzusagen, für die Psyche wäre ein Erfolg aber mehr als wichtig.

Dass die SG H2Ku Herrenberg trotzdem als Mannschaft funktioniert, hat nicht zuletzt das letzte Auswärtsspiel bei der TV Germania Großsachsen gezeigt. Bis zur 45. Minute zeigte das Kiener- Team eine überaus beherzte Leistung und führte nicht zu Unrecht mit 25:23. „Diese positiven Momente aus dem Spiel müssen wir mit in die nächsten Partien nehme“. So hofft es zumindest ein kampfeslustiger Nico Kiener. Der Trainer der SG H2Ku versprach zusätzlich noch am Samstag nach der Niederlage: „Wir werden wieder aufstehen“. Neben einer guten Leistung der Mannschaft hoffen die Verantwortlichen der Spielgemeinschaft vor allem auch auf die Unterstützung durch das eigene Publikum gerade in der jetzigen schwierigen sportlichen Situation.

Zum Liveticker