Gummersbacher U23 geht sorgenvoll in die Partie gegen den SV 64 Zweibrücken
Gummersbacher U23 geht sorgenvoll in die Partie gegen den SV 64 Zweibrücken
Die schlechten Nachrichten reißen beim Bundesliganachwuchs des VfL Gummersbach in dieser Saison einfach nicht ab. Srdjan Predragovic, der zuletzt bei der U23 der Garant für die Tore aus dem Rückraum war, wird der Mannschaft in den kommenden vier Wochen fehlen, nachdem er sich beim Krafttraining am Dienstag einen Muskelfaserriss zugezogen hat, wie Trainer Georgi Sviridenko berichtet. „Das ist sehr schade für Srdjan, der sich in der dieser Saison nach seiner Verletzung in der Hinrunde sehr gut zurück gekämpft hat, und uns in der Folge sehr gut geholfen hat.“
Am Sonntag, wenn der SV 64 Zweibrücken als nächster Gegner in die SCHWALBE arena kommt, soll Tobias Schröter auf Halbrechts den Ausfall von Predragovic kompensieren. Der Linkshänder zeigte zuletzt auch in der Bundesligamannschaft auf Rechtsaußen eine aufsteigende Formkurve. In der U23 fehlte er vergangenes Wochenende gegen Ratingen, weil er mit der ersten Mannschaft in Göppingen war.
Wer am Sonntag zwischen den Pfosten bei der U23 steht, ist ebenfalls noch unklar, nachdem sowohl Nicholas Plessers als auch Tom Landgraf unter der Woche krank waren bzw. noch sind. „Die Situation ist sehr schwer einzuschätzen“, so Sviridenko.
Deutlicher ist da sein Bild vom kommenden Gegner. Der SV Zweibrücken marschierte in dieser Saison als Aufsteiger sofort ins obere Tabellendrittel und kann sich dort bis dato sehr gut behaupten. „Platz fünf ist vielleicht unerwartet aber auf jeden Fall verdient gewesen“, so der Gummersbacher Trainer. Zweibrücken spiele einen guten, variablen Handball. Und stehe dabei in der Defensive kompakt und aggressiv, während vorne der Positionsangriff sehr variabel sei. „Sie lassen den Ball sehr gut laufen und überzeugen auf dem Platz auch als Mannschaft.“ Zweibrücken sei von allen Rückraumpositionen aus torgefährlich und habe sogar durch aktuelle Ausfälle an Qualität nicht spürbar verloren.