HoWis verlieren erneut bitter - 33:34 Niederlage gegen die TSG Friesenheim
HoWis verlieren erneut bitter - 33:34 Niederlage gegen die TSG Friesenheim
Deja-vu in der Goldbornhalle - wie vor zwei Wochen auch verlieren die A-Junioren der HSG mit einem Tor Unterschied. Dies ist jedoch gleichzeitig die einzige Gemeinsamkeit zu der starken Vorstellung der Auftaktpartie, denn gegen den Friesenheimer Zweitliganachwuchs wirkte die Mannschaft nicht bissig.
Die Gäste waren ein ernstzunehmender aber ebenfalls schlagbarer Gegner, die mit zwei Auftaktniederlagen in die Partie starteten. Die Heimmannschaft schaffte es jedoch nicht dem gegnerischen Team Grenzen aufzuzeigen und hielt sie so das ganze Spiel über auf Schlagdistanz. Trotz mangelnder Chancenverwertung konnte man sich zeitweise im Verlauf der ersten Halbzeit auf drei Tore absetzten, ging aber beim Stand von 14:14 in die Kabine.
In der zweiten Halbzeit spitzte sich die Partie dann endgültig zu einem Kopf an Kopf Rennen zu, so dass die Gäste in der 44. Minute zum ersten Mal in Führung gingen.
Letztlich fehlte es an Abgeklärtheit, als man es nicht schaffte das Spiel in den Schlussminuten beim Stand von 31:31 in Überzahlsituation für sich zu entscheiden.
Coach Jens Illner sieht die Schwächen sowohl in der Abwehr, als auch im Angriff. Er ist vor allem der Meinung, dass 34 Tore gegen diesen Gegner zu viel waren, was hauptsächlich an der schwachen Defensivleistung läge, „die nicht ansatzweise an die Leistung der Vorwoche anknüpfen konnte. Durch die wackelige Abwehr ging uns im Spielverlauf das Selbstbewusstsein abhanden.“
Im Angriff sah er trotz der 33 Tore besonders das Umschaltspiel als zu langsam an. „Die einfachen Tore, die uns so verloren gingen, hat uns Jonas Höllebrand mit der Brechstange wieder besorgt.“
HSG Hochheim/Wicker: Moritz Weißbeck, Jannis Werner, Yannik Gogolin, Davin Nink (6), Timo Treber (5), Constantin Hofmann, Leon Tomenendal, Jonas Höllebrand (16\3), Lars Nickel (2), Marcel Karwath, Benjamin Krestan , Berkant Bengil (4), Johannes Püttner, Yvo Heinen.