Pfeffersport und Pforzheim können für Klarheit sorgen
Nell Gotta ist mit der HSG Rodgau Nieder-Roden beim ASC 09 Dortmund zu Gast. - Foto: HSG Rodgau Nieder-Roden
13.05.2022 Frauen

Pfeffersport und Pforzheim können für Klarheit sorgen

3. Liga: Alle Infos zur Klassenverbleibsrunde der Frauen in allen sechs Gruppen

Gruppe I

SFN Vechta – Pfeffersport Berlin – Das absolute Topspiel der Gruppe kann bereits die alles entscheiden. Denn Spitzenreiter Vechta (9:1 Punkte) ist dank sechs Punkten Vorsprung auf den drittplatzierten TSV Altenholz und des gewonnen direkten Vergleichs bereits vor dem Abstieg sicher. Pfeffersport Berlin (8:0) hat auf Rang zwei sogar eine noch gänzlich weiße Weste und kann im Falle eines Sieges ebenfalls vorzeitig den Klassenerhalt feiern.

Im zweiten Duell empfängt der viertplatzierte TV Oyten (2:8) das punktlose Schlusslicht HV Chemnitz (0:8).

 

Gruppe II

HG O-K-T – Berliner TSC – Es geht um viel in dieser Partie für die Berlinerinnen. Mit bereits fünf Minuspunkten haben die Gäste die momentan schlechteste Ausgangslage des Quartetts, das um den Ligaverbleib kämpft. Doch auf die gastgebende HG sind es bloß drei, auf den Thüringer HC II nur zwei Zähler Rückstand. Insofern sind die Hauptstädterinnen zum doppelten Punktgewinn verpflichtet, wenn sie als Aufsteiger auf ein zweites Drittliga-Jahr hoffen wollen. Den Gastgeberinnen eröffnet sich indes die Möglichkeit, einen der Konkurrenten vorzeitig entscheidend zu distanzieren.

Im zweiten Gruppenspiel empfängt der viertplatzierte SC Alstertal-Langenhorn (4:4) den aktuellen Spitzenreiter Thüringer HC II (7:3).

 

Gruppe III

PSV Recklinghausen – HSG Gedern/Nidda – Der Spitzenreiter reist zum ersten Verfolger – und nicht bloß das. Denn neben Recklinghausen und Gedern/Nidda weist auch der Dritte im Bunde, der TuS Königsdorf, aktuell 8:4 Punkte auf. Und besser hätten die PSV und die HSG nicht in die Klassenverbleibsrunde starten können: Recklinghausen feierte zwei Siege gegen die HSG Lumdatal und in Königsdorf, Gedern/Nidda schaffte Erfolge beim Ibbenbürener SV und gegen den Königsborner SV. Nun geht das Spitzenduo also in die direkten Vergleiche.

Parallel empfängt der Königsborner SV (4:8) das Schlusslicht HSG Lumdatal (2:10) und der Ibbenbürener SV (6:6) trifft auf den TuS Königsdorf (8:4).

 

Gruppe IV

ASC 09 Dortmund – HSG Rodgau Nieder-Roden – Der Kampf um den Klassenerhalt läuft bislang ganz nach den Vorstellungen des ASC 09 Dortmund: Mit Siegen gegen Wülfrath und Kleenheim-Langgöns gestartet, winkt bei einem dritten Erfolg im Heimspiel gegen Rodgau nun die Tabellenführung. Doch die Dortmunderinnen sind gewarnt: „Die Herausforderung gegen Rodgau wird noch etwas größer als gegen Kleenheim“, weiß Trainer Dirk Niedergriese. „Ganz wichtig ist es, dass unsere Abwehr erneut so herausragend arbeitet wie in den ersten beiden Partien und wir zudem mehr Konsequenz im Abschluss zeigen.“

Außerdem hat Schlusslicht Hannoverscher SC (2:6) den Vorletzten TB Wülfrath (5:5) zu Gast.

 

Gruppe V

TV Möglingen – HC Erlangen – Ein Heimsieg – und der Möglinger Klassenerhalt wäre nahezu perfekt. Dann nämlich hätten die Gastgeberinnen vier Zähler Vorsprung auf den HCE und ebenfalls mindestens ein Vier-Punkte-Polster auf Marpingen, gegen die man den direkten Vergleich ohnehin bereits gewonnen hat. Der TVM kann also einen großen Schritt machen, während die Erlangerinnen mit einem Auswärtserfolg selbst direkt die gesicherten Plätze angreifen könnten.

Darüber hinaus trifft die drittplatzierte HSG DJK Marpingen-SC Alsweiler (4:6) auf die zweitplatzierte HSG Würm-Mitte (6:2).

 

Gruppe VI

TG Pforzheim – TS Herzogenaurach – Chance auf die Rettung: In der kleinen Gruppe, dem Viererfeld der Gruppe VI, konnte sich der TV Nellingen vorzeitig den Klassenerhalt sichern. Nun will die TG Pforzheim auf Rang zwei (6:2) im ersten von zwei Duellen mit der drittplatzierten TS Herzogenaurach (2:4) nachziehen und im Heimspiel für die Vorentscheidung sorgen. Für die Gäste gilt hingegen: Verlieren verboten, denn dann wäre Rang zwei außer Reichweite und das Rückspiel gegen Pforzheim sowie die Partie gegen Schlusslicht Ketsch II ohne Bedeutung.

(ENI)

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