Die Meisterrunde rückt immer näher: Der 8. Spieltag in der JBLH
Die Überraschungsmannschaft der bisherigen Saison: Der TSV Allach. - Foto: TSV Allach 09
08.11.2019 Jugendbundesliga männlich

Die Meisterrunde rückt immer näher: Der 8. Spieltag in der JBLH

Achter Spieltag in der JBLH männlich / Nur 16 Teams qualifizieren sich für Meisterrunde

Endspurt in der Vorrunde der männlichen A-Jugendbundesliga. Erst fünf Teams sind bereits für die "Meisterrunde" der besten 16 A-Jugendteams aus Deutschland qualifiziert. Elf Plätze sind demnach noch zu vergeben. Die Meisterrunde wird in zwei Gruppen à acht Mannschaften ausgetragen. Das Erreichen der Meisterrunde bedeutet gleichzeitig die automatische Qualifikation für die nächste Saison in der JBLH. Die jeweils besten vier Teams der beiden Gruppen schaffen den Sprung ins Viertelfinale. Die 24 Teams, die es nicht in die Meisterrunde geschafft haben, spielen das Turnier in der Pokalrunde aus. In der Pokalrunde werden noch einmal eine Hin- und Rückrunde gespielt, wobei sich die jeweils ersten beiden Teams der vier Staffeln für das Viertelfinale des Pokals qualifizieren. 

Kopf-an-Kopf-Rennen am achten Spieltag

In der Weststaffel hat sich bereits der TSV Bayer Dormagen vorzeitig für die nächste Runde qualifiziert. Der VfL Gummersbach steht derzeit auf dem zweiten Platz mit 11:3 Zählern, ist aber noch keineswegs sicher weiter. Die HSG Dutenhofen/Münchholzhausen, Melsungen/Körle/Cuxhagen und der Bergische HC weisen jeweils 9:5 Punkte auf. Das Duell am Sonntag (18 Uhr) zwischen dem VfL Gummersbach und dem BHC wird also wegweisend sein. Melsungen muss gegen die TSG Münster (7:7 Punkte) ran - ein Sieg der Melsunger würde die Münsteraner weiter auf Abstand halten. 

In der Nordstaffel sind noch zwei Tickets zu vergeben. Heiße Anwärter auf die Plätze sind der TuSEM Essen, der HSV Hamburg sowie der THW Kiel und der HC Bremen. Essen (9:5 Punkte) und Hamburg (8:6 Punkte) verweilen derzeit auf dem dritten und vierten Platz, können aber noch vom THW und HC Bremen abgefangen werden. Das namhafte Spitzenspiel zwischen dem THW Kiel und dem HSV Hamburg am Samstag (16 Uhr) in Kiel verspricht Spannung und einen harten Kampf. Kiel hat mit zwei Spitzenspielen gegen Hamburg und dann Essen ein hartes Program vor der Brust. Der TuSEM muss am Samstag (16.30 Uhr) in Minden ran. 

Die Füchse Berlin haben sich bereits mit einer tadellosen Bilanz von sieben Siegen aus sieben Spielen vorzeitig für die nächste Runde qualifiziert. Leipzig braucht noch einen Punkt um weiterzukommen und muss am Samstag gegen den Neuntplatzierten VfL Potsdamm 1990 ran. Der SC Magdeburg steht auf Platz Drei und muss am Sonntag die schwierige Aufgabe gegen den HC Erlangen bestreiten. Beide Teams sind noch nicht am sicheren Ufer und brauchen einen Sieg. Auf Platz Vier und Fünf liegen Erlangen und Gelnhausen, beide mit 8:6 Punkten. Gelnhausen reist am Samstag nach Burgdorf. 

Auch im Süden steht bereits fest, dass die Rhein-Neckar Löwen weiter sind. Das Überraschungsteam des TSV Allach braucht nur noch einen Punkt um weiterzukommen, muss jedoch am Sonntag (15 Uhr) zum Tabellenführer nach Östringen in die Erich-Bamberger-Stadthalle. Auch Balingen, Oftersheim-Schwetzingen und die SG Pforzheim/Eutingen dürfen noch auf ein Weiterkommen hoffen. 

(ala)

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