Das Derby war Werbung für den Jugendhandball
Rober Krass gewann mit den Rhein-Neckar Löwen das Derby gegen die HG Oftersheim/Schwetzingen. - Foto: Gaby Krass
27.09.2021 Jugendbundesliga männlich

Das Derby war Werbung für den Jugendhandball

Am 3. Vorrunden-Spieltag werden die Favoriten ihrer Rolle gerecht

Staffel 1: Flensburg gewinnt das Spitzenspiel

Staffel 1: Flensburg gewinnt das Spitzenspiel
Ole Hagedorn warf den VfL Horneburg mit 16 Treffern (!) zum Sieg gegen Lübeck. - Foto: Linus Wagner

SG Flensburg-Handewitt – TSV GWD Minden 38:28 (18:13)
Mit einem klaren Sieg entschieden die Gastgeber das Spitzenspiel in Gruppe 1 für sich. „Das macht uns stolz, nachdem wir in der Vergangenheit häufig Probleme mit der offensiven Mindener Deckung hatten“, sagte Flensburgs Trainer Michael Jacobsen. Die Rückraumschützen der Gastgeber prägten die Begegnung in weiten Teilen. Mikael Helmersson (12 Tore) und Fynn Tjark Hasenkamp (7) zeichneten sich für die Hälfte der Treffer verantwortlich. Die Gäste hielten bis zum 12:11-Zwischenstand den Anschluss, ehe die Jacobsen-Sieben den Turbo zündete, bis zur Pause auf 18:13 davonzog, nach dem Wiederanpfiff ähnlich furios weitermachte und bereits beim Stand von 27:17 die Zehn-Tore-Differenz herstellte. Flensburg ging mit hohem Tempo in die Eins-gegen-eins-Duelle. Diese Dynamik gepaart mit der individuellen Klasse überrumpelte die GWD-Deckung.

MTV Lübeck – VfL Horneburg 29:35 (16:19)
Nach den Niederlagen in den ersten beiden Partien feierte der VfL in Lübeck seinen ersten Saisonsieg. MTV-Trainer Mirko Spiekermann hatte seine Schützlinge eindringlich vor Ole Hagedorn gewarnt, doch bremsen konnten die Gastgeber den VfL-Rückraumshooter nicht. Er erzielte die ersten sechs Gästetore – am Ende waren es 16 (!) für den Matchwinner. MTV-Coach Mirko Spiekermann äußerte sich dennoch zufrieden: „Grundsätzlich ist die Angriffsleistung mit 29 Toren soweit in Ordnung."

HC Empor Rostock – TSG Altenhagen-Heepen 30:21 (14:9)
Rostock revanchierte sich erfolgreich für seine Auftaktniederlage gegen Lübeck mit einem klaren Heimsieg, sodass die TSG weiterhin auf ihren ersten Saisonerfolg warten muss. Die Gäste legten einen blitzsauberen 4:0-Lauf vor, aber dann kippte das Kräfteverhältnis sehr zeitig in dieser Partie. Empor übernahm beim 6:5 erstmals die Führung und baute diese immer weiter aus.

Staffel 2: Kieler Abschlussschwäche

THW Kiel – HSG Lemgo 22:29 (12:13)
Um die 20 Fehlwürfe seiner Mannschaft zählte Kiels Trainer André Lohrbach im Heimspiel gegen Lemgo: „So ist es schwer, in der A-Jugend-Bundesliga gegen einen ordentlichen Gegner zu gewinnen. Die Partie verlief über weite Phasen auf Augenhöhe, nur der Ball wollte vorne einfach nicht rein.“ Gästetrainer Maik Schulze machte die Leistung seines Torhüters Lukas Nikel („Er lief am Anfang direkt heiß“) und der Deckung als Schlüssel zum dritten Saisonsieg aus. „Mit unseren vorgezogenen Halben haben wir Kiel den Nerv geraubt.“ Lemgo setzte sich zu Beginn des zweiten Durchgangs ab und hielt sein auf die Platte gebrachtes Level bis zum Schlusspfiff.

HSG Verden-Aller – HSV Hamburg 24:39 (12:19)
Wie schon gegen den THW Kiel zeigte Qualifikant Verden-Aller auch in dieser erwartet schweren Begegnung, dass die Mannschaft durchaus über längere Phasen gut mithalten kann. Hamburg musste 20 Minuten lang harte Arbeit verrichten, um zu Torerfolgen zu kommen. Nach 25 Minuten verlor die HSG in Angriff den Faden, sodass sich der HSV mit einer Serie von Gegenstößen zur deutlichen Halbzeitführung aus dem Staub machte. „Insgesamt bin ich mit unserer Leistung einverstanden, aber die Phase zwischen Minute 25 und 38 war unterirdisch“, resümierte Verden-Allers Trainer Sascha Kunze. Durch den 7:1-Lauf der Gäste gerieten die Einheimischen klar ins Hintertreffen, leisteten danach jedoch wieder mehr Widerstand.

HC Bremen – JSG HLZ Ahlen 35:26 (15:12)
Die ersten Minuten gehörten eindeutig Bremen. Die Heimmannschaft lag schon nach acht Minuten 6:1 in Führung. Erst jetzt fand Ahlen in die Partie, schloss zum 7:9 auf und hielt die Begegnung bis zur Pause offen (15:12). In den zweiten Durchgang startete die JSG besser als zu Beginn der Partie, dafür machte sich Bremens Vorteil ab der 40. Minute wieder bemerkbar. Von 17:14 zog der HC auf 22:15 davon. Noch einmal kam die Mannschaft von Christopher Brehl nicht auf. „Wir haben das Spiel innerhalb von zwei Minuten verloren“, machte Brehl den Bremer den 4:0-Lauf zwischen Minute 41 und 43 als spielentscheidend aus. „Hier war für uns mehr drin.“

Staffel 3: Schwerin nutzt Spiel zum Lernen

Staffel 3: Schwerin nutzt Spiel zum Lernen
Schwerins Niklas Gautzsch bekommt in dieser Situation die Aggressivität der Berliner Deckung zu spüren. - Foto: Dietmar Albrecht

SC Magdeburg – LHC Cottbus 36:14 (17:6)
Einen leichten Sieg warf der SCM gegen den weiterhin punktlosen LHC Cottbus heraus. Die Gastgeber strahlten durch die Bank Torgefahr aus und zeigten gegenüber der Vorstellung gegen Schwerin eine deutliche Steigerung. „Das war eine gute Leistung der kompletten Mannschaft. Damit kann ich gut leben“, sagte Magdeburgs Trainer Julian Bauer.

Mecklenburger Stiere Schwerin – Füchse Berlin 21:40 (9:19)
Nach zuvor zwei überraschend gut verlaufenen Spielen erfuhren die Stiere eine echte Standortbestimmung gegen den Deutschen Meister aus der Hauptstadt. Den Einheimischen, die aus dieser Partie viel lernen konnten, war gegen den Meisterschaftsmitfavoriten eine Portion Nervosität anzumerken. Die Füchse, bei denen alle Feldspieler trafen, nutzen die gegnerischen Fehler gnadenlos und lagen bereits nach 20 Minuten mit 14:2 vorne. Schon daran ließ sich erkennen, dass die Jungstiere nicht ihr ganzes Potenzial ausschöpfen konnten, nicht konsequent die Abschlüsse suchten und zudem körperlich unterlegen waren.

Staffel 4: Potsdam profitiert von breitem Kader

HSG Dutenhofen/Münchholzhausen – SC DHfK Leipzig 19:30 (8:16)
Die Anfangsphase gehörte zunächst noch den Mittelhessen, aber nach deren 3:1-Führung kippte die Begegnung bereits. Über den 6:6-Zwischenstand nahm Leipzig das Heft in die Hand und war danach nicht mehr zu bändigen. Schon zur Pause hatten die Gäste doppelt so viele Treffer erzielt (8:16). Als die Sieben von Matthias Albrecht mit einem 5:0-Lauf hellwach aufs Feld zurückkehrte, drohte der HSG ein Debakel. Danach berappelten sich die Hausherren wieder und fielen wenigstens nicht noch weiter ab.

TSV Burgdorf – HC Elbflorenz 30:18 (14:5)
Im Abwehrverhalten machte HC-Trainer Henning Carl Fortschritte aus. Die Gäste standen im Positionsspiel recht ordentlich, aufgrund ihrer zu hohen Anzahl technischer Fehler und durch ihre Abschlussschwäche hatten sie bei den starken Burgdorfern trotzdem keine Chance. Bezeichnend: Zwischen der 9. und 30. Minute erzielte der Bundesliga-Neuling nur zwei Tore. Da war der Zug bereits abgefahren.

NSG EHV/Nickelhütte Aue – 1. VfL Potsdam 19:29 (7:16)
Die Vorzeichen für die Potsdamer waren nicht die besten, denn mit Felix Schwab und Felix Mart erhielten aufgrund von Verletzungen an Fuß und Finger beide Spielmacher ein ärztliches Sportverbot. Nachdem Torhüter Malte Tredup und Jannis Bundschuh die ganze Woche krank waren, zeigte sich in Aue - bis dahin immerhin ungeschlagen und Tabellenzweiter -, dass die Jungadler über einen breiten Kader verfügen. Erik Westphal gab ebenso wie Jannis Zwanzig nach langer Verletzungspause sein Comeback. Westphal verlieh der Abwehr enorme Stabilität und Torhüter David Heinemann erwischte dahinter einen guten Tag. Potsdam wahrte durch den Sieg seine weiße Weste und verteidigte Platz eins. „Wir haben in der ersten Halbzeit nicht ins Spiel gefunden und zu selten Lösungen gegen die aggressive Potsdamer Abwehr gefunden. In die zweite Halbzeit sind wir dann sehr gut gestartet. Darauf können wir aufbauen", sagte Aues Trainer Phillip Braun.

Staffel 5: Auswärtssieg unter Erstliga-Regie

VfL Eintracht Hagen – VfL Gummersbach 25:40 (13:20)
Weil Trainer Fabian Mielke verhindert war, saß Anel Mahmutefendic, der Co-Trainer der Erstliga-Mannschaft, als Vertretung auf der Gummersbacher Bank. Und vor seinen Augen wollten es die VfL-Talente besonders gut machen. Als die Gäste die anfängliche Nervosität abgelegt hatten, bestimmten sie die Begegnung. „Die Mannschaft hat ihre Aufgaben im Angriff und in der Abwehr hervorragend erfüllt. Die Jungs arbeiten sehr gut an ihrer Entwicklung. Darauf legen wir noch größeren Wert als auf das Ergebnis – aber auch das war sehr gut“, freut sich Mahmutefendic.

TuSEM Essen – Bergischer HC 31:22 (18:12)
„So einen Tag hast du vielleicht einmal im Jahr – bei uns lief heute nichts zusammen“, sagte BHC-Trainer Jens Sieberger nach der deutlichen Niederlage. Essen spielte konsequent und ließ seinen Gästen keine Chance. Dass diese personell gebeutelt antreten mussten, ist zwar ein Grund dafür, dass Sieberger über wenige Wechseloptionen verfügte, allerdings nicht die Hauptursache für die Niederlage. „Wir hatten technische Fehler für drei Spiele und hätten noch zwei Stunden spielen können – wir hätten nicht gewonnen“, so der BHC-Coach.

HC Düsseldorf – TSV Bayer Dormagen 23:36 (11:15)
Bayer war sich im Klaren über das Düsseldorfer Potenzial und zeigte von Anfang an eine gute Einstellung. Zwei frühe Zeitstrafen gegen den HC spielten Dormagen, das die Überzahl auf den Punkt spielte und zu einer 4:0-Führung nutzte, dabei in die Karten. Als sich die Gäste dann nach 20 Minuten in Einzelaktionen verstrickten, kam die Heimmannschaft auf. „In der Kabine fokussierten sich unsere Jungs noch einmal richtig. So gelang es, den Vorsprung zu vergrößern“, sagte Trainer David Röhrig. „Wir sind zufrieden mit dieser Leistung.“

Staffel 6: Busse führt Hanau zum Sieg

TV Gelnhausen – JSG Melsungen/Körle/Guxhagen 21:31 (9:17)
Die Nordhessen hielten Gelnhausen zwar deutlich in Schach, die Art und Weise bezeichnete Trainer Florian Maienschein derweil jedoch als „sehr durwachsen“. Seine Mannschaft habe in der Abwehr zu passiv agiert und unfreiwillig zu viele Unkonzentriertheiten in ihr Angriffsspiel eingebaut. Mit einer offensiveren Deckung holte sich die JSG mehr Sicherheit. Das färbte auch auf den Angriff ab. Hochs und Tiefs wechselten sich aus Sicht der Gäste auch in der zweiten Halbzeit ab. „Wir haben einen Arbeitssieg eingefahren“, resümierte Maienschein.

HSG Hanau – TSG Münster 29:20 (17:9)
Die HSG Hanau hat sich eine gute Ausgangsposition für den Kampf um den Einzug in die Hauptrunde A erarbeitet. Im Heimspiel gegen die TSG Münster feierte das Team von Adrian Schild seinen zweiten Saisonsieg. Die Gastgeber besaßen die Spielkontrolle und hatten mit Philipp Busse den überragenden Torschützen des Nachmittags in ihren Reihen (15 Treffer). „Wir sind selbstbewusst in die Partie gegangen, aber so ein Durchhänger wie nach 20 Minuten darf uns nicht passieren“, kommentierte TSG-Trainer Tim Dautermann die Phase, in der seine Mannschaft von 7:8 auf 9:17 ins Hintertreffen geriet. Mit mehr Überzeugung arbeitete sich die Mannschaft aus dem Taunus heran (17:20), konnte diese Aufholjagd allerdings nicht fortsetzen. Stattdessen hatte Hanau das letzte Wort und fuhr einen deutlichen Erfolg ein. „Diese Niederlage war vermeidbar“, fand Dautermann.

Staffel 7: Nieder-Olm feiert seinen Premierensieg

Staffel 7: Nieder-Olm feiert seinen Premierensieg
Rheinhessen wie es singt und lacht: Der TV Nieder-Olm feierte seinen ersten Bundesligasieg. - Foto: TV Nieder-Olm

TV Nieder-Olm – HC Erlangen 31:30 (18:13)
Mit einem letzten Abschluss von der Linksaußenposition versuchte Erlangen in der Schlusssekunde auf den letzten Drücker wenigstens zu einem Punkt zu kommen, aber nachdem Nieder-Olms Schlussmann den Wurf pariert hatte, kannte der Jubel in der IGS-Sporthalle keine Grenzen mehr. Der Bundesliga-Neuling aus Rheinhessen feierte in seiner dritten Partie seinen ersten Sieg. „Erlangen hat eine spielerisch wirklich starke Leistung gezeigt, aber wir waren noch ein Quäntchen besser und haben in meinen Augen verdient gewonnen“, sagte TV-Trainer Jan Ludwig. Im ersten Abschnitt legten die Rheinhessen einen Fünf-Tore-Vorsprung vor. Als Nieder-Olms einziger Halblinker Niklas Glindemann dann jedoch angeschlagen pausieren musste, kam der HCE auf und glich in der 56. Minute zum 28:28 aus. Eine späte Zeitstrafe brachte Nieder-Olm in Bedrängnis, aber mit dem sechsten Feldspieler kompensierte die Ludwig-Sieben die Unterzahl.

Frischauf Göppingen – TV Bittenfeld 34:34 (15:16)
59:46 Minuten gespielt in Göppingen, Ruben Yerlikaya bringt Frischauf mit 34:33 in Führung. Die Gastgeber haben den Sieg im Derby bereits vor Augen, aber Bittenfeld kann nach der Auszeit noch einmal angreifen, agiert mit dem siebten Feldspieler und gleicht in letzter Sekunde durch Fabian Lucas aus. „Ich glaube das Ergebnis ist über die gesamte Spielzeit betrachtet verdient“, sagte TVB-Trainer Ulf Hummel, dessen Mannschaft im ersten Abschnitt fast durchgängig in Front lag. Im zweiten Durchgang machte sich dann ein gewisser Kräfteverschleiß aufgrund fehlender Wechseloptionen bemerkbar. Göppingen drehte den Spieß um und legte in der Endphase viermal die Führung vor, die Bittenfeld aber nervenstark beantwortete. „Wir hatten leider große Schwierigkeiten mit David Schröder und sind an Torhüter Julian Buchele gescheitert, der eine grandiose Leistung gezeigt hat“, so Hummel. Sein Göppinger Kollege Gerd Römer sagte: „Wir haben unser Ziel erreicht, Bittenfeld einen großen Kampf zu bieten. Diese Partie war Werbung für den Jugendhandball und ein Kampf auf Augenhöhe.“

SG Pforzheim/Eutingen – HSC Coburg 31:25 (16:12)
In Gefahr geriet Pforzheims Heimsieg zwar nie, allerdings tat sich die SG schwer, richtig Fahrt aufzunehmen. Die Coburger agierten sehr diszipliniert und versuchten das Spiel zu verschleppen, was Wirkung zeigte. „Wir sind nie ins Tempo richtig ins Tempo gekommen", sagte Pforzheims Trainer Alexander Lipps. Das Ergebnis war zwar klar, hätte aber noch deutlicher ausfallen können, denn Pforzheim vergab unter anderem fünf Siebenmeter.

Staffel 8: Oftersheimer Achterbahnfahrt

JSG Balingen-Weilstetten – SV Salamander Kornwestheim 33:26 (17:14)
Balingen gewann sein Heimspiel gegen Kornwestheim verdientermaßen. Zum Ende der lange Zeit ausgeglichenen ersten Halbzeit verschaffte sich die JSG ein kleines Polster, das sie anschließend Stück für Stück anfütterte. Über die Zwischenstände 20:16, 25:17 und 30:23 kamen die Gallier zum zweiten Sieg im dritten Vorrundenspiel. „Mit unserer Leistung bin ich sehr zufrieden. Die Abwehr stand über weite Phasen wirklich top“, lobte Kornwestheims Trainer Marc Pflugfelder die Darbietung seiner Spieler trotz der Niederlage.

HSG Konstanz – TSV Allach 38:39 (17:21)
Torspektakel am Bodensee: Die Zuschauer in Konstanz kamen voll auf ihre Kosten und sahen einen knappen Auswärtssieg des TSV. Bis zum 10:9 legte die HSG in der ersten Halbzeit die Führung vor, wenn sie auch immer nur knapp war. Danach erspielte sich Allach Vorteil und verschaffte sich deutlichere Vorteile (16:21). Ans Aufgeben dachten die Einheimischen jedoch zu keinem Zeitpunkt - auch nicht nach dem 35:39 in der 58. Minute. Mit einem engagierten Schlussspurt schafften sie mit drei Toren in Folge den Anschluss. Die Chance auf den Ausgleich mit dem letzten Angriff konnten sie jedoch nicht mehr nutzen.

Rhein-Neckar Löwen – HG Oftersheim/Schwetzingen 33:28 (16:12)
Die Partie bei den Rhein-Neckar Löwen ähnelte aus Sicht der Oftersheimern einer Achterbahnfahrt. Nach einer Anfangsphase, in der seitens der Gäste nichts funktionierte (13:4), berappelte sich das Team von Christoph Lahme nach einigen Umstellungen, schaffte beim Stand von 18:19 den Anschluss und hätte sogar ausgleichen können. „Dann wären im Kopf der Löwen drin gewesen“, sagte Lahme. „Wir haben vieles richtig gut gemacht, konnten dieses Niveau aber leider nicht bis zum Ende halten.“ Durch einige Ausfälle fehlte der HG auch die erforderliche Rückraum-Variabilität. „Wir haben gut angefangen und das Ergebnis danach verwaltet. Wir müssen auch sagen, dass wir zwischenzeitlich nicht gut waren“, sagte Löwen-Trainer Daniel Haase, der einigen B-Jugendlichen das Vertrauen schenkte und sie Bundesligaluft schnuppern ließ. (RW)

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