Beppler: Hier entsteht ein schöner Doppeljahrgang
Fast alle der in Frankfurt/Oder eingesetzten Spieler absolvierten ihre Länderspiel-Premiere. - Foto: Winfried Mausolf
11.01.2022 U18/19m

Beppler: Hier entsteht ein schöner Doppeljahrgang

Spieler des 2005er-Jahrgangs hinterlassen bei erster Maßnahme des Jahres einen starken Eindruck

Es ist keine einfach Aufgabe, die Entwicklung der Handball-Talente trotz der Pandemie voranzutreiben und die Zukunftshoffnungen nicht an die Corona-Zeit zu verlieren. Im Bereich der U16-Nationalmannschaften des Deutschen Handballbundes kann man trotz der anhaltend schwierigen Begleiterscheinungen zufrieden sein mit den weiteren Entwicklungsschritten des Nachwuchses.

Bereits im Sommer des vergangenen Jahres zeigte die U16-Nationalmannschaft größtenteils mit Spielern des Jahrgangs 2004 bei den „Ruhr Games" in Bochum mit dem zweiten Platz in einem ausgeglichen starken Teilnehmerfeld gute Leistungen. Diese erfreulichen Eindrücke bestätigte nun die durchweg aus 2005er-Spielern bestehende Mannschaft beim Jahreseröffnungs-Lehrgang in Kienbaum. „Es hat sich gelohnt, den 2005er-Jahrgang mit diesem zusätzlich anberaumten Lehrgang zu versorgen. Die Spieler haben diese Ansetzung und ihre Nominierung absolut gerechtfertigt", zog Chef-Bundestrainer Nachwuchs Jochen Beppler ein erfreuliches Fazit der Trainingseindrücke und der beiden gewonnenen Testspiele in Frankfurt/Oder gegen die ein Jahr älteren Polen.

Auffallend schnell setzte die deutsche Mannschaft das im Wettkampf um, was sie sich bei den gemeinsamen Einheiten erarbeitet hatte. Wie von den Trainern gefordert, gelang es in der zweiten Partie sehr gut, das Tempospiel zu steigern. In der Deckung stellte sich das Team schnell auf die unterschiedlichen Abwehrsystem ein. „Diese Woche war ein wichtiger Schritt, den Anschluss an die 2004er zu schaffen. Ich bin davon überzeugt, dass hier ein Doppel-Jahrgang entsteht", so Beppler. DHB-Talentcoach Carsten Klavehn teilt diese Meinung: „Die Mannschaft hat eine sehr gute Basis gelegt und gezeigt, dass mit uns zu rechnen sein wird."

Auf internationaler Ebene können die Spieler das im Sommer beweisen. Ende Juli steht in der Slowakei das European Youth Summer Olympic Festival (EYOF) an, wo der in Kienbaum beziehungsweise Frankfurt/Oder vorstellig gewordene Jahrgang die deutschen Farben repräsentieren wird. (RW)

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