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Altlandsberger Außenseiterbande zu Besuch in Großburgwedel

18.09.2013
18.09.2013 · 3. Liga, Männer 3. Liga, Staffel Nord · Von: PM

Altlandsberger Außenseiterbande zu Besuch in Großburgwedel

Auch beim Auswärtstrip zur TS Großburgwedel am kommenden Samstag sind die Drittligamänner des MTV 1860 Altlandsberg nicht der Favorit.

Was soll man sagen? Die TS Großburgwedel ist mit 3:3 Punkten in die Saison gestartet und weder mit der Punkteausbeute, noch mit dem daraus resultierenden Mittelfeldplatz in der Tabelle so richtig zufrieden. Trainer Jürgen Bätjer und die Mannschaft, so kann man auf der Homepage der TSG nachlesen, seien heiß auf mehr und wollen die Scharte schon am nächsten Wochenende beim Heimspiel gegen den MTV 1860 Altlandsberg auswetzen.

Die letzten Ergebnisse des MTV werden die Hoffnungen der Gastgeber mit Sicherheit nicht nach unten korrigiert haben. Elf Tore zu wenig gegen Henstedt-Ulzburg, elf Tore zu wenig gegen Potsdam. Beide Male in den ersten 30 Minuten eingefahren. Wenn es ein Minimalziel der Altlandsberger Truppe gibt, dann einen solchen Rückstand nach nur einem Durchgang nicht nochmal zuzulassen. Gelingt das nicht, dann wäre auch dieses Mal nicht viel mehr drin als Ergebniskosmetik.

Dabei ist der ernüchternde Zwischenstand nach den ersten beiden Durchgängen eigentlich auch schon das ernüchterndste am bisherigen Drittligaauftritt der Grün-Weißen. „Als Aufsteiger kann man gegen den SVHU und Potsdam nicht nur verlieren“, sagt MTV-Coach Ferenc Remes. „Als Aufsteiger ist eine Niederlage gegen die beiden in jeder Hinsicht besser besetzten Teams eigentlich keine Nachricht wert.“ Tatsächlich bereiten die 2:4 Punkte zum Start dem Altlandsberger Übungsleiter weit weniger Sorgen als die spürbaren Personalprobleme.

Ferenc Remes: „Nico Cornelius verletzte sich beim Vorbereitungsturnier in Banzkow und fehlt im Rückraum an allen Ecken und Enden. Lukas Wilde verletzte sich in Henstedt-Ulzburg und lässt Stefan Kurth am Kreis zu einem einsamen Kämpfer werden. Jonas Neldner ist gerade genesen und fällt berufsbedingt auch schon wieder die nächsten vier Wochen aus. Dasselbe gilt für Patrick Dörr, wodurch unsere Probleme in Rückraum nicht kleiner werden.“

Dennoch werden die MTV-Herren ihr Möglichstes tun, um sich in Großburgwedel so gut wie möglich aus der Affäre zu ziehen, vielleicht die klaren Favoriten ein wenig, vielleicht sogar ein wenig mehr zu ärgern. Dabei sind die eben genannten nicht die einzigen, die gegen die TSG fehlen werden. Auch Coach Remes wird aus zwingenden beruflichen Gründen nicht mitfahren können. „Das ist aber gar nicht so tragisch“, scherzt Remes. „Erstens ist unser Co-Trainer Thomas Herold ein sehr erfahrener Mann, der die Truppe absolut im Griff hat. Und zweitens hatte es auch in der vergangenen Saison eine solche Auswärtsfahrt gegeben. Damals hatten die Jungs ohne mich gewonnen.“