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Kiener-Truppe möchte weiter punkten - SG H2Ku reist Samstag zur SG Köndringen/Teningen

23.10.2013
23.10.2013 · 3. Liga, Männer 3. Liga, Staffel Süd · Von: PM

Kiener-Truppe möchte weiter punkten - SG H2Ku reist Samstag zur SG Köndringen/Teningen

Nach zwei Siegen in Folge drängt die SG H2Ku Herrenberg am Samstag (26. Oktober, 20 Uhr) auch bei der SG Köndringen/Teningen auf eine Weiterführung ihrer kleinen Serie. In der Ludwig-Jahn-Halle dürfte es aber wieder einmal hoch hergehen und alles andere als einfach werden, die Punkte mit nach Herrenberg zu nehmen, wie ein Blick in die Vergangenheit beweist.

Acht Spiele wollte Nico Kiener abwarten, ehe er ein erstes Fazit der noch jungen Saison zieht. Ein solches dürfte dem Trainer nach den beiden letzten gewonnenen Partien nun um einiges leichter fallen. War er seit Saisonbeginn mit seiner Abwehr immer weitgehend zufrieden, dürfte Kiener inzwischen auch von seiner Offensivabteilung angetan sein. Beim Sieg gegen die Bundesligareserve des HBW Balingen-Weilstetten (29:26) konnte er zufrieden feststellen, dass die von ihm angestrebten Automatismen immer besser greifen und vor allem auch die Chancenverwertung erheblich verbessert werden konnte.

Fakten, die das Team am Samstag recht zuversichtlich Richtung Schwarzwald reisen lassen werden. Beim Dauerrivalen SG Köndringen/Teningen ist eine optimale Leistung aber Voraussetzung für die Mitnahme von Zählbarem. Dass es aber durchaus möglich ist, in Teningen zu punkten, beweist ein Blick in das Archiv. Heiß umkämpft war es stets zwischen beiden Kontrahenten, ehe die Punkte vergeben waren. So liegt der letzte Sieg der SG H2Ku zwar schon sechs Jahre zurück (34:30 im Jahre 2007), doch wurden danach immerhin noch drei Mal die Punkte geteilt. 

Für den Gastgeber ist es in heimischer Halle ein richtungweisendes Spiel für die kommenden Wochen. Die Fieberkurve der Schützlinge von Trainer Ole Andersen zeigt momentan steil nach unten. Das Team legte im September noch einen Traumstart mit 8:0 Punkten hin. Von dieser Anfangseuphorie ist nach vier Niederlagen in Folge wohl aber kaum noch etwas geblieben. Allerdings muss man die Ergebnisse auch insofern relativieren, dass mit Horkheim (23:27) und Coburg (18:30) zwei absolute Topmannschaften unter den Gegnern waren. Trotz der letzten Negativergebnisse gibt es aber kaum Zweifel an der hohen Qualität der Spieler, die von Ole Andersen aufs Parkett geschickt werden können. Allein der von Vereinsseite gewollte Weggang von Danny Trodler, Toptorschütze von Köndringen in der letzten Spielzeit, könnte für eine gewisse sportliche Schwächung gesorgt haben. Aufgefüllt wurde der Kader dabei mit jungen, talentierten Spielern. Max Dannmeyer aus Basel und Tarik Kasumovic bringen neben ihrer Jugend vor allem Körperlichkeit und Shooterqualitäten mit. 

Über die Stammsieben allerdings braucht man kaum noch Worte zu verlieren. Philipp Grange im Tor ist ebenso seit Jahren ein Begriff wie die Flügelzange in Person von Gerald Sandu und Urgestein Christian Hefter. Routinier Sascha Ehrler, Spielmacher Daniel Warmuth und Markus Wenning am Kreis bürgen ebenso seit langem für Respekt bei den Gegnern. 

Ein hartes Stück Arbeit also, die auf das Team um den auch am Samstag noch fehlenden Kapitän Christian Dürner zukommt. Für die SG H2Ku, die gerade dabei ist, nach dem Umbruch zu einer echten Einheit zu wachsen, dürfte trotz der entgegengesetzten Tendenz beider Teams gegen eine extrem eingespielte Mannschaft aus Köndringen/Teningen nur die Außenseiterrolle bleiben. Eine Rolle, die von der Mannschaft aber offensiv angenommen wird. Nach zuletzt 6:2 Punkten könnte die Kiener-Truppe mit einem Sieg auf ein ausgeglichenes Punktekonto kommen und zugleich den samstäglichen Gegner in der Tabelle hinter sich lassen. Wer die schwere Aufgabe letztlich angehen wird, entscheidet sich dann erst im Laufe der Woche. Einzig Christian Dürner wird in Teningen nicht auflaufen können. Das heißt aber auch, dass wie schon gegen Balingen nicht alle Spieler einen Platz auf dem Spielberichtsbogen finden werden. Eine Situation, die intern den Konkurrenzkampf nochmals anheizen sollte. Ob dies kurzfristig zu einer besseren Leistung führt, wird man eventuell schon am Samstag um 21:30 Uhr wissen.