Kurpfalz Bären wollen sich keinen Ausrutscher erlauben
Kurpfalz Bären wollen sich keinen Ausrutscher erlauben
Als ungeschlagener Spitzenreiter treten die Kurpfalz Bären am kommenden Samstag als klarer Favorit die weite Busreise nach Regensburg an. Dazu Rudi Frank: „Wir freuen uns darauf, nach den vielen Spielverlegungen endlich wieder einmal zu spielen. Der Kader ist weitgehend komplett, und alles andere als ein Sieg wäre eine Riesenenttäuschung für uns.“ Aber sein Trainerkollege, Tom Löbich, weiß aus schmerzlicher Erfahrung, dass kein Gegner unterschätzt werden darf: „Regensburg war schon immer ein heißes Pflaster für uns. Daher werden wir mit Volldampf voraus starten, um keine unliebsame Überraschung zu erleben.“
Regensburg steht mit dem Rücken zur Wand
Udo Hermannstädter, der Trainer des ESV, war nach dem letzten Spiel in Pforzheim doch sehr enttäuscht. Seine Mannschaft, im Augenblick mit 2:12 Punkten Tabellenvorletzter, hatte in der Anfangsphase erheblichen Widerstand geleistet, und beim 8:8 Zwischenstand noch auf einen Auswärtssieg erhofft. Doch dann brach sein junges Tam aufgrund der Abschlussschwäche und vieler technischer Fehler regelrecht ein. Das Fazit im Regensburger Spielbericht „Packung statt Hoffnung“ war daher nach der klaren 34:19 Niederlage nur allzu verständlich.
Der Bären-Entwicklungsprozess noch in vollem Gange
Die Kurpfalz Bären haben die Spielpause genutzt, um nach sechs erfolgreichen Siegen eine Zwischenbilanz zu ziehen. Dabei erwogen natürlich die vielen positiven Aspekte der bisherigen Serie, in denen die Mannschaft mit dem neuen offensiven und temporeichen Spielsystem ihre Freunde und Fans begeisterten. Auch die Kompaktheit und Ausgeglichenheit des Teams ist bisher sehr beeindruckend. Aber es gab auch deutliche Erkenntnisse, was in den Trainingsarbeiten noch verbessert werden muss. Dr. Robert Becker, der mit Tom Löbich die sportliche Führung innehat, betonte, dass der Entwicklungsprozess noch lange nicht abgeschlossen ist: „Die Ergebnisse sind gut, aber wir haben noch zu viele Schwankungen im Spiel. Daran müssen wir sehr gezielt arbeiten“.
Sehr gefährlich: Nikola Kubesova und Mirel Negrutiu-Chirila
Am Samstag wird ab 19.30 Uhr in der Sporthalle des ESV Regensburg ein gut eingestelltes Bärenteam an den Start gehen. Das Augenmerk gilt wie immer erst einmal dem Abwehrverband, wo die Regensburger Haupttorschützinnen besondere Aufmerksamkeit genießen. Natürlich hoffen die Kurpfalz Bären auch darauf, dass mit den schnellen Gegenstößen und dem verwirrenden Kombinationsspiel die nötigen Torerfolge erzielt werden können.