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Sieg gegen Aufsteiger fest im Blick - SG H2Ku empfängt Samstag den TSV Rödelsee

08.11.2013
08.11.2013 · 3. Liga, Männer 3. Liga, Staffel Süd · Von: PM

Sieg gegen Aufsteiger fest im Blick - SG H2Ku empfängt Samstag den TSV Rödelsee

Mit einer klaren Zielvorgabe geht die SG H2Ku Herrenberg am kommenden Samstag (9. November, 20 Uhr) ins nächste Heimspiel. Mit einem Sieg in der heimischen Markweghalle gegen den TSV Rödelsee soll der Kontakt zum Mittelfeld gewahrt werden. Die Partie gegen den Tabellennachbarn wird aber alles andere als ein Selbstläufer werden.

Wunden lecken war angesagt im SG-Lager nach der Niederlage bei der SG Köndringen-Teningen (22:29). Nach überzeugenden 20 Minuten gab es einen klaren Bruch im Spiel, was letztlich in eine deutliche Niederlage mündete. Inzwischen ist das Spiel abgehakt und auch der deutliche Erfolg im Pokal bei der Bietigheimer Zweitligareserve (43:29) war der Stimmung im Team natürlich förderlich.

Eine gute Leistung wie in den Teninger Startminuten über die vollen sechzig Minuten wünschen sich indessen die Fans für den kommenden Samstag, wenn es in der Markweghalle zu einem echten Vier-Punkte-Spiel kommt. Die SG H2Ku braucht gegen den TSV Rödelsee unbedingt zwei Punkte, um nicht weiter in den Abstiegsstrudel zu geraten. Auf der anderen Seite kann der Aufsteiger aus Bayern mit einem Sieg in Herrenberg den Gastgeber in der Tabelle überholen, beide Mannschaften trennen nur einen Punkt. Der bisherige Saisonverlauf verlief dabei für die Unterfranken trotz Tabellenplatz 14 bisher keineswegs enttäuschend. Für Rödelsee bedeutet nach eigenen Angaben die 3. Liga ein absolutes Abenteuer. Die 1700 Einwohner zählende Gemeinde ist in diesem Jahr Premierengast in der dritthöchsten Spielklasse. Besonders in den Heimspielen soll dabei der Grundstein für den möglichen Klassenverbleib gelegt werden.

Und gerade dies setzen die Schützlinge von Trainer Dusan Suchny derzeit in die Tat um. Alle bisherigen drei Siege wurden in eigener Halle eingefahren. Mit dem HBW Balingen/Weilstetten II (33:29), dem TSV Friedberg (30:24) und der SG Kronau/Östringen II (27:26) verkörperten die Gegner dabei jeweils durchaus gehobenes Drittligaformat. Die Achillesferse des TSV ist wohl derzeit die Auswärtsbilanz. Fünf Niederlagen in fünf Begegnungen lesen sich auf den ersten Blick eindeutig. Aber vor allem der letzte Auftritt bei der HSG Konstanz (27:29) hat Begehrlichkeiten in Rödelsee auf Zählbares in der Fremde geweckt. Das Personal für Punktgewinne ist derweil auf jeden Fall vorhanden. Gerade die Stammsieben hat ihre Drittligatauglichkeit schon nachgewiesen. Allen voran natürlich der zweitligaerfahrene Jan Kästner. Der linke Rückraumspieler belegt momentan den dritten Platz in der Torschützenliste der dritten Liga Süd. Sein Pendant auf der rechten Seite, Bostjan Hribar, steht ihm allerdings in nichts nach. Der slowenische Ex-Nationalspieler beerbte Michal Tonar, der seine Karriere nach Stationen unter anderem in Aue oder Bad Neustadt in Rödelsee beendete. Einem besonderen Augenmerk sollte man auch auf die beiden Außen Andreas Paul und Gabor Csorba sowie Kreisläufer Radovan Suchny legen. 

Für die SG H2Ku Herrenberg zählt trotzdem am Samstag nur ein doppelter Punktgewinn. Der Gastgeber dürfte wegen des Heimvorteils auch als leichter Favorit ins Spiel gehen. Um dieser Favoritenrolle auch gerecht zu werden, ist ein konzentrierter Auftritt unabdingbar. Personell dürfte SG-Coach Nico Kiener aus dem Vollen schöpfen können. Besonders wichtig ist dabei die Personalie Christian Dürner. Der Kapitän und Routinier ist wieder einsatzbereit und soll vor allem mit seiner Übersicht dem Team in brenzligen Situationen weiterhelfen. Weiterhelfen kann der Mannschaft auch wieder das begeisterungsfähige Publikum. Beim letzten Heimauftritt war die Halle mit etwa 700 Zuschauern gut gefüllt. Da keiner der Besucher beim begeisternden 29:26 gegen Balingen/Weilstetten II sein Kommen bereut haben dürfte, wünschen sich die Verantwortlichen und Spieler natürlich einen ähnlichen Andrang wie zuletzt. Mit einer guten Leistung will die Mannschaft die eigenen Fans dann wieder zu einer Hexenkesselatmosphäre animieren.