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Von Jensen bis Müller - Stimmen zum Spiel Deutschland gegen Russland

23.10.2013
23.10.2013 · Home, Nationalteams, Frauen Nationalteam · Von: tok

Von Jensen bis Müller - Stimmen zum Spiel Deutschland gegen Russland

Statement Bundestrainer Heine Jensen:

„Wir sind sehr zufrieden, dass wir so als Mannschaft zusammengehalten haben. Wir haben die Russinnen weit weg von unserem Tor gehalten. Die Abwehr hat uns zusammen mit Torfrau Clara Woltering in schwierigen Phasen gut geholfen. Vorn haben wir teilweise guten Handball gespielt und die individuellen Qualitäten unserer Spielerinnen eingesetzt. Die zwei Punkte zum Start in die Qualifikation waren wichtig. Jetzt haben wir einen kleinen Schritt auf dem Weg zur EURO 2014 geschafft. In Astrachan werden wir am Sonntag noch einmal bereit sein, alles an Energie in das Spiel zu investieren. Wir wollen Russland auch dort unter Druck setzen. In Astrachan zu gewinnen, wäre ein riesiger Schritt in unserer weiteren Entwicklung. Wir werden jedenfalls weiter die Füße am Boden behalten und hart an uns arbeiten - wir wissen, dass wir sonst keine Möglichkeit haben, mit den Besten mitzuhalten.”

 

Evgeny Trefilov, Trainer Russland:

„Ich gratuliere der deutschen Mannschaft. Wir haben verloren, und ich bin sehr enttäuscht. Ich war eine Weile nicht Nationaltrainer und habe jetzt eine ganz andere deutsche Mannschaft erlebt - die hat gearbeitet wie ein Schweizer Uhrwerk. Wir wollten schönen russischen Handball zeigen, aber wir haben heute nicht genug gekämpft. Ich gratuliere Heine Jensen, dass er eine so gute Mannschaft aufgebaut hat.”

 

Bob Hanning, DHB-Vizepräsident Leistungssport:

„Das war eine sehr engagierte Leistung. Vor allem das beherzte Zugreifen in der Abwehr und Torfrau Clara Woltering haben mir gut gefallen. Damit haben wir eine gute Basis für die weitere EURO-Qualifikation geschaffen.”

 

Laura Steinbach:

„Wir haben von Anfang an eine starke Abwehr aufgeboten und konnten so unser Spiel im Angriff aufziehen. Russland hat offenbar nicht mit unserer Aggressivität gerechnet. Wir können stolz auf uns sein, dass wir einen deutlichen Schritt nach vorn gemacht haben. Im Vergleich zur EURO im vergangenen Jahr sind wir nicht eingebrochen - wir haben den Faden wiedergefunden. Das zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind.”

 

Susann Müller:

„Es ist schön, dass wir Russland geschlagen haben. Wir haben gut gekämpft und die Vorgaben umgesetzt. Das war vorn und hinten eine gute Mannschaftsleistung. In Richtung EURO 2014 und auch mit Blick auf die WM in diesem Dezember war das ein guter Schritt in die richtige Richtung. Natürlich wollen wir jetzt auch in Astrachan zeigen, dass wir dort genauso gut sein können.”