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Deutsche Beach Open vor dem Start - 13 Stationen bis Berlin

02.06.2017
02.06.2017 · Home, Beach · Von: cb

Deutsche Beach Open vor dem Start - 13 Stationen bis Berlin

Das EBT-Finale im italienischen Gaeta ist Geschichte. Nun geht es bei den Deutschen Beach Open rund. Die Tour macht auf 13 Stationen Halt und ist eine Kooperation des Deutschen Handballbundes (DHB) und dem Team Stoneline „German Beach Open“.

Den Höhepunkt markiert die 14. Station: Das Finale um die Deutsche Beachhandball-Meisterschaft findet zwischen dem 4. und dem 6. August auf der Anlage BeachMitte in Berlin statt. Für die qualifizieren sich die zehn punktbesten Frauen- und Männerteams der Tour.

Die 13 Stationen sind in zwei Kategorien eingeteilt: Den Stoneline Supercups und die Stoneline Beachcups. Die vier Supercups werden in Köln-Flittard (2. – 4. Juni), Berlin (10. – 11. Juni), Kelkheim-Münster (16. – 18. Juni), Altenheim (17. - 18. Juni) und Ismaning (14. – 16. Juli) ausgetragen. Den Siegern winken zwischen 380 (Kelkheim-Münster) und 310 Punkten (Berlin).

Die zu erreichenden Punktzahlen der Beachcups variieren zwischen 150 und 200, wobei die Punktzahlen der Turniere in Hille-Oberlübbe (Basis 150 plus 40 / 7. – 9. Juli), Hamburg Norderstedt (190, +40 / 7.Juli. – 9. Juli), Nürnberg-Flügelrad (180, + 40 / 8. – 9. Juli) und Ostsee Ressort Damp (160, + 30 / 15. Juli) gegebenenfalls noch erhöht werden. Weitere Stationen sind Großlangheim (16. – 18. Juni), Braunschweig-Wendeburg (17. – 18. Juni), Bartenbach (23. – 26. Juni) und Königsbrunn (22. Juli).

Als Titelverteidiger gehen bei den Frauen die Brüder Ismaning und die Männer der Sanddevils in die Beach-Saison. Die Brüder mussten den Auftakt in Flittard leider absagen. „Es ist immer schade, wenn man den Auftakt verpasst. Aber wir haben leider keine Mannschaft zusammen bekommen“, erklärt Trainer Alexander Novakovic, der in der Vorbereitung zur GBO mit Problemen zu kämpfen hatte. „Viele unserer Spielerinnen spielen beim HCD Gröbenzell und TSV Haunstetten in der 3. Liga. Auch die Saison der 2. Bundesliga war sehr lang. Deswegen konnten wir noch nicht trainieren.“ Den Einstieg in die Serie werden die Ismaningerinnen Mitte Juni beim Supercup in Kelkheim vornehmen. Neben der nationalen Tour sind ach Einsätze bei den EBT-Turnieren in Prag und Callela geplant. „Da wollen wir weitere internationale Erfahrungen sammeln“, so der Coach.

Bei der Frage nach den Aussichten und Zielen auf der DBO gibt sich Novakovic entspannt: „Wir schauen von Spiel zu Spiel, von Turnier zu Turnier. Wir werden uns sicherlich für Berlin qualifizieren. Aber wir müssen nach den Titeln 2014 und 2016 niemand etwas beweisen. Ein Platz auf dem Podium wäre super.“ Daran, dass die Brüder in Berlin wie im vergangenen Jahr einen Durchmarsch ohne Satzverlust hinlegen, glaubt der DHB-Trainer nicht.

Bei den Sanddevils geht man ebenfalls bescheiden in die DBO, auch wenn Markus Südmeier doch wieder in den Sand steigen wird. Ihren Auftakt machen die Devils in Köln-Flittard an diesem Wochenende. „Wir freuen uns auf den Saisonstart“, kann es Thomas Kersebaum kaum erwarten, dass es losgeht. Doch wie in den vergangenen Jahren werden die Devils die Turniere aufgrund verschiedener anderweitiger Verpflichtungen zum Beispiel auch der Beach-EM in verschiedenen Formationen auflaufen. „Aber das kennen wir ja“, wirft Kersebaum einen Blick auf die vorangegangen Serien.

Neben dem Start in Köln-Flittard stehen Kelkheim und Hille-Oberlübbe auf dem Plan der Devils. Und natürlich Berlin. Zu den Aussichten sagt der Linkshänder: „Wie man die letzten beiden Jahre gesehen hat, hat die Leistungsdichte enorm zugenommen. Das beweist ja auch der starke 7. Platz von Beach and Da Gang beim EBT-Finale. Deswegen freuen wir uns auf eine Serie mit hohem Niveau.“

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